Rechberghausen BUNTE: Le Tour de Schurwaldschule

Radeln was das Zeug hält: Etwa 140 Schüler aus verschiedenen Schulen haben ihr Bestes gegeben, um den Schurwaldpokal zu gewinnen.
Radeln was das Zeug hält: Etwa 140 Schüler aus verschiedenen Schulen haben ihr Bestes gegeben, um den Schurwaldpokal zu gewinnen. © Foto: Staufenpress
Rechberghausen / VERENA ALBRECHT 17.07.2015
Auf die Plätze, fertig, los: Nach dem dröhnenden Signal der Hupe springen die Schüler auf, schnappen sich ihre Mountainbikes und rasen so schnell wie möglich los.

Auf die Plätze, fertig, los: Nach dem dröhnenden Signal der Hupe springen die Schüler auf, schnappen sich ihre Mountainbikes und rasen so schnell wie möglich los. Le-Mans-Start heißt dieser Massenstart, bei dem die Fahrer zuerst quer über die Fahrbahn zu ihrem Bike rennen müssen, bevor sie los radeln können.

1,2 Kilometer war die Strecke, die Schüler der Schurwaldrealschule in Rechberghausen sowie Mädchen und Jungen weiterer Schulen am Mittwoch weitläufig umzingelt hatten, lang. "Die Bahn ist auf jeden Fall anspruchsvoll, vor allem für die, die davor nicht trainiert haben", erzählte Peter Amberger, Sportlehrer der Schurwaldrealschule und Organisator des Events. "Wir möchten erreichen, dass sich die Schüler bewegen und natürlich, dass sie wettbewerbsfähig werden, weil auch viele fremde Kinder mitmachen", berichtete Amberger. Von Klasse fünf bis zehn war jede Altersklasse vertreten, jedoch mussten die Teams unterschiedlich lang fahren: Die Fünft- und Sechstklässler mussten in 60 Minuten möglichst viele Bahnen um die Schule in Rechberghausen schaffen, die Klassen sieben und acht 75 Minuten und Neunt- und Zehntklässler 90 Minuten.

Etwa 140 Schüler aus verschieden Schulen waren in 45 Teams aufgeteilt und kämpften um Pokale, Medaillen und Sachpreise. Zu den Sachpreisen gehörten Lampen, Fahrradschlösser, Koffer und Werkzeuge. Dass es so viele Teilnehmer werden, wussten die Organisatoren im Voraus nicht: "Wir haben E-Mails an die Kollegen der anderen Schulen gesendet. Mit der Anzahl der Fahrer haben wir dieses Jahr aber einen Rekord geknackt", sagte der Sportlehrer.

Für Timo Maier (16), der mit zwei Mitschülern dem Team "RädlesDepple" angehörte, war die Strecke eine Herausforderung: "Ich habe davor nicht trainiert und jetzt muss ich 90 Minuten durchhalten." Seit der fünften Klasse gebe er bereits bei den Turnieren sein Bestes, fügte der Schüler hinzu. Kollege Joshua Maurer fährt auch in seiner Freizeit gerne mit dem Mountainbike. "In den Zwischenpausen nehmen wir ausreichend viel Magnesium zu uns, damit wir keine Krämpfe beim Fahren bekommen", ergänzte der 16-Jährige.

Max Berner ist Württembergischer Meister beim 800 Meter Lauf im Leichtathletik. Für ihn sei die Strecke "schon tragbar", da er für seinen Sport viel für die Ausdauer trainieren müsse, erklärt der Achtklässler des Hohenstaufengymnasiums Göppingen.

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