Finanzen Brummende Konjunktur tut Zell gut

Zell u. A / Jürgen Schäfer 08.12.2017

Der Zeller Gemeinderat kann sich über satte Mehreinnahmen von 277 000 Euro freuen. Die gute Konjunktur hat daran einen Anteil. So stiegen die Einnahmen aus der Einkommensteuer um fast 70 000 Euro, ebenso die Zuweisungen vom Land in ähnlicher Höhe. Es gibt aber auch andere Quellen. Beim Betrieb der Erddeponie gab es 90 000 Euro Mehreinnahmen (insgesamt 120 000 Euro), weil die Baukonjunktur am Ort brummt. „Ein einmaliger Effekt“, sagt dazu Bürgermeister Werner Link. Ferner erhöhten sich die Mieteinnahmen der Asylbewerberunterkünfte um 44 000 Euro, während der Umbau weitere 18 000 Euro erforderte. Die Einnahmen aus dem Gewerbepark Wängen erhöhen sich um 25 000 Euro auf 100 000 Euro. Der Schultes konstatiert zufrieden, dass die Gewerbesteuer insgesamt bei 1,5 Millionen Euro stabil zu bleiben scheint. Das hat sich die Gemeinde als Ziel gesteckt.

Der Griff in den Sparstrumpf erübrigt sich für dieses Jahr. Grund sind nicht nur die Überschüsse  von 277 000 Euro, sondern auch Mehreinnahmen aus Grundstückserlösen von 466 000 Euro. Die Rücklage bleibt damit nahezu unverändert bei 800 000 Euro, von denen 650 000 Euro verfügbar sind.  Link ist froh drum. „Wenn wir an den Kindergarten rangehen, tut das gut.“ Der Schuldenstand verringert sich auf 1,6 Millionen zum Jahresende. Ursprünglich waren es 3,2 Millionen.

Link erwähnte auch einen kleinen Posten: Dass das Kinderfest die Gemeinde nur 1000 Euro gekostet habe, sei „fantastisch“. Und das für ein „tolles Kinderfest“.

Das ist ein Infokasten