Uhingen / LEPO  Uhr

Ein beeindruckendes Konzert unter der abwechselnden Leitung von Joachim Rath und Alexander Weiss gab die Brass Band B10 vor rund 200 Zuhörern im Uhinger Uditorium . Mit dem teils festlichen und fanfarenartigen, stellenweise aber auch sehr lyrischen Werk "Horizons" aus der Feder von Paul Lovatt Cooper eröffneten die 30 Musiker das Konzert - allen voran die zehn Kornettisten der Band, die sich besonders in Szene setzen konnten und bei diesem Stück auch eine spezielle, genau vorgegebene Aufstellung hatten.

Gekonnt führte Oliver Mühlig als Moderator das Publikum durch das Programm. Präsentiert wurde ein dreisätziges, in stilistischer Hinsicht vielfältiges Werk namens "Partita" von Edward Gregson. Auch Filmmusik gab es unter dem Titel "North and South" zu hören. Dann wurden die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch die Eiswüste mitgenommen - mit dem Werk "Antarctica" aus der Feder von Carl Wittrock. Nach reichlichem Applaus begab man sich zur Pause ins Foyer, wo man sich bei einem Glas Sekt austauschen konnte.

Mit "The Olympic Spirit" - der Hymne der Olympischen Spiele von 1988 in Seoul - wurde der zweite Konzertteil eröffnet. Und wieder gab es etwas für Filmmusik-Fans - zuerst einige bekannte Melodien aus "Fluch der Karibik" und beim darauffolgenden Werk "Born on the 4th of July" die Titelmelodie zum gleichnamigen Film. Erzählt wird die Geschichte eines amerikanischen Soldaten im Vietnamkrieg, der am 4. Juli, dem Nationalfeiertag "Independence Day" geboren wurde. Dieses Werk aus der Feder von John Williams ist geprägt von mehreren Solostellen am Kornett, die von Heike Laudacher gekonnt vorgetragen wurden.

Mit dem Konzertmarsch "Ascot" wurde der offizielle Teil des Konzerts beendet. Das begeisterte Publikum erklatschte sich freilich Zugaben, zum einen "Hard to say Im sorry" und passend zum Schluss "Thank You for the Music".