Ferienkultur Nabada und Entenrennen bei der Ferienkultur

Rechberghausen / Evelyn Krix 30.07.2018
Zur Eröffnung der Ferienkultur gab’s in Rechberghausen am Sonntag einen Familiennachmittag.

Schon um die Mittagszeit ist die Gaudi in Rechberghausen groß, als beim Entenrennen im Marbach die kleinen gelben Plastikschwimmvögel zu Wasser gelassen werden. Die Nähe zum kühlen Nass ist für die Besucher angesichts der Schwüle ideal. Organisator des Wettbewerbs war der karitativ tätige Lions Club. Der Reinerlös der Veranstaltung – die Einnahmen aus dem Verkauf der Entenlose – wird für die Installation eines Defibrillators im Landschaftspark gespendet.

Dann eröffnet Rechberghausens Bürgermeisterin Claudia Dörner die Ferienkultur 2019 und zählt mit Kindern den Countdown zum Luftballonstart.   Viel los ist im Landschaftspark „Grüne Mitte“ nicht. Nur wenige Menschen sind am Sonntag zu dem Familiennachmittag gekommen. Viereinhalb Stunden Programm, zahlreiche Stände mit Tieren und Mitmachaktionen, eine Hüpfburg und Musikeinlagen sind geboten. Drei Alphornbläser von der Gruppe Re-Tü spielen auf ihren Instrumenten. Sie machen das vor, was Kinder gleich in einem Wettbewerb selbst ausprobieren sollen.

Die kleinen Besucher tummeln sich um die Musiker, neun wollen selbst mal ins Alphorn blasen. Ein Mädchen macht sich bereit, bekommt aber keinen Ton heraus. Das nächste schafft es. „Das ist der Nachwuchs für unsere Alphornbläser“, kommentiert Moderator Michael Schilling von den Blechphonikern und Furchenrutschern. „Der Nachwuchs ist weiblich – ja, dann müsst ihr damit leben.“

Ganz viel Luft habe sie gebraucht, sagt die siebenjährige Leonie. Anstrengend sei es gewesen. Weil sie ihre Tochter mit gutem Ratschlag vorgeschickt hat, muss Mutter Monika Ebo auch ans Horn: „Ich habe gedacht – hoffentlich kommt ein Ton raus. Man muss schon gut pusten.“

Noch während die Sieger des Entenrennens verkündet werden, suchen sich die ersten schon die besten Plätze am Sommertraumsee aus für das nächste Spektakel – das Nabada:

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