Einsatz Bergwacht rettet Wetterballon

Deggingen / Von Patricia Moser und Raimund Wimmer 23.07.2018
Degginger Schüler lassen Flugobjekt mit Messdaten in die Stratosphäre fliegen. Mitgeführte Box landet bei Heidenheim im Wald.

Ein Schulprojekt der Degginger Realschule hat einen spektakulären Einsatz der Bergwacht ausgelöst: Am Freitag starteten die Neuntklässler beim Schulfest einen Wetterballon.Der Ballon wurde gestartet und stieg relativ schnell auf.  Der mit Helium gefüllte Wetterballon flog in Richtung Nordalb, wechselte die Flugrichtung, bevor er ganz verschwand. Durch den abnehmenden Sauerstoff in der Höhe breitet sich der Latex-Ballon aus, so dass dieser nach einem Stratosphärenflug in über 37 000 Meter Höhe sogar platzt und die mitgeführte Box an einem Fallschirm hängend wieder auf die  Erde schwebt.  Genauso ist es auch passiert:  Dank der GPS-Sender wurde der Landeort in der Nähe Heidenheims lokalisiert. Vor Ort stellte sich dann aber heraus, dass dieser in einem Waldgebiet lag. Die Bergwacht „rettete“ schließlich die Box, in dem ein Mitglied 45 Meter hoch auf einen Baum kletterte.

Mehr über den Einsatz steht in der Dienstagsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel