Rechberghausen / tut

Für Rätselraten sorgt der Hergang eines Unfalls am vergangenen Freitag am Dobelweg zwischen Rechberghausen und Wangen, der zu einem Großaufgebot an Rettungskräften führte. Gegen 16.20 Uhr war  eine Frau in ein Bachbett gestürzt. Wie die Polizei erst jetzt und auf Nachfrage mitteilte, habe sich die 58-Jährige an dem steilen Abhang abgeseilt. Dabei sei das Seil gerissen und die Frau stürzte in den Bach. Um die Schwerverletzte zu bergen, wurden die Feuerwehren von Rechberghausen, Birenbach und Göppingen mit insgesamt 31 Mann sowie elf Bergretter der Bergwachten Göppingen und Geislingen-Wiesensteig zu Hilfe gerufen.

Der Waldhang führe an der Absturzstelle 50 Meter in die Tiefe, berichtet Reimund Wimmer, der als Bergretter vor Ort war. Notarzt und Rettungsdienst hätten die Verletzte in der Klinge versorgt. Die Berg­retter transportierten die Patientin dann in der Gebirgstrage und mit Hilfe eines speziellen Flaschenzugsystems der Bergwacht durch das „extrem steile und rutschige Gelände“ nach oben. Die Frau wohne in einem nahegelegenen Haus in der Nähe des Baches und sei möglicherweise am Hang abgerutscht, vermutet Wimmer.

Bergwacht, Rettungsdienst und die Feuerwehren hätten bei dem Einsatz hervorragend zusammengearbeitet.