Kreis Göppingen Bei koscherem Menü die jüdische Küche kennenlernen

Der Wecker auf dem neuen Programmheft steht für professionelle Bildungsarbeit und moderne Arbeitsstandards.
Der Wecker auf dem neuen Programmheft steht für professionelle Bildungsarbeit und moderne Arbeitsstandards. © Foto: keb
Kreis Göppingen / SWP 04.08.2016
Das neue Programm der Katholischen Erwachsenenbildung (keb) ist da! Das Programm ziert diesmal ein Wecker. Er steht für Bildungszeitangebote

Das Programmheft der Katholischen Erwachsenenbildung (keb) legt den Schwerpunkt auf Angebote im Bereich Fort- und Weiterbildung: So widmet sich ein Tagesseminar dem Inklusionskonzept „Leichte Sprache“, das mit alltagstauglichen Worten, kurzen Satzstrukturen und vielen Bildern arbeitet. Leichte Sprache hilft all denen, die mit Menschen zu tun haben, die sich mit den oftmals komplizierten Texten in unserem Alltag schwertun. Das kann für Menschen mit Lernschwierigkeiten ebenso gelten wie für Ältere oder Menschen mit Migrationshintergrund.

Der Wecker auf dem neuen Programmheft steht für professionelle Bildungsarbeit und moderne Arbeitsstandards. Ein Zertifikat bescheinigt der keb, dass sie die Vorgaben der Qualitätsentwicklung im Verbund von Bildungseinrichtungen (QVB Stufe B) erfüllt. Das heißt auch, dass die keb nun Fort- und Weiterbildungen im Rahmen des neuen Bildungszeitgesetzes anbietet. Beschäftigte können bis zu fünf Arbeitstage im Jahr für die Qualifizierung im Ehrenamt oder für die politische und berufliche Weiterbildung nutzen.

Neben den Bildungszeit-Angeboten ist im keb-Programm Platz für sehr unterschiedliche Themenbereiche und Zielgruppen. Ökumenische Themenabende bilden den Auftakt zum Reformationsjubiläum 2017. Kultur-Fans kommen bei der „LiteraTour“ mit Michael Krämer auf ihre Kosten. Junge Leute sind eingeladen, an einem interreligiösen Streifzug durch Karlsruhe teilzunehmen oder bei einem koscheren Menü die jüdische Küche kennenzulernen. Neu im Programm ist nicht zuletzt das „Forum Flüchtlingsarbeit“ für ehrenamtlich Engagierte. „Anfang des Jahres sind wir mit grundlegenden Fortbildungen zum Umgang mit Traumata oder mit Interkulturellen Trainings gestartet“, sagt keb-Leiterin Christina Jetter-Staib. „Nun merken wir, dass die Ehrenamtlichen neue Bedürfnisse entwickeln.“

Wo es das Programm gibt

Internet Das Programm der keb liegt an vielen öffentlichen Stellen und in den Kirchengemeinden aus. Alle Veranstaltungen finden sich auch im Internet unter  www.keb-goeppingen.de