„Ab Mittwoch können die Pendler der Filstalbahn mit Abo-, Monats- und Jahreskarten ihre Entschädigung beantragen“, berichtet der Grünen-Landtagsabgeordnete Alex Maier. „Die Performance von Go-Ahead war zu Beginn katastrophal und mehr als ärgerlich. Daher ist diese Aktion dringend notwendig“, betont Maier weiter.

Es komme jetzt darauf an, mit Qualität und Zuverlässigkeit dauerhaft zu überzeugen. Den Antrag auf Rückzahlung eines Monatsbeitrages, einer Zeitkarte oder einer Abo-Rate können die Kunden über die bwegt-Webseite des Landes stellen.

Kreis Göppingen

Entschädigung für „leidgeplagte Pendler“ auf Filstalbahn

Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi bezeichnet die jetzt beginnende Entschädigung mehr als überfällig. „Was den ohnehin leidgeplagten Pendlern auf der Filstalbahn seit der Betriebsübernahme von Go-Ahead im Januar an Betriebsqualität zugemutet wurde und in Teilen immer noch wird, ist völlig inakzeptabel. Es ist nun folgerichtig, dass das Verkehrsministerium endlich Mitverantwortung für die Verspätungen und Ausfälle im Nahverkehr übernimmt und die betroffenen Fahrgäste entschädigt.“ Nach so langer Vorlaufzeit müsse das Entschädigungsverfahren nun schnell und zuverlässig ablaufen“, so Razavi.
„Es ist ein gutes Zeichen, dass jetzt endlich Bewegung in die Sache kommt“, begrüßt auch der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich die angekündigten Entschädigungszahlungen. Er habe Verkehrsminister Winfried Hermann in der vergangenen Woche nochmals darauf hingewiesen, dass die Entschädigungen jetzt dringend anlaufen sollten. Wichtig sei weiterhin, dass sich jetzt Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit als Normalfall einstellen.