Die Unterlagen zum Weiterbau der B 10 liegen jetzt beim Bundesverkehrsministerium (BMVI). Das berichtet Oliver Hillinger, Pressesprecher des Landesverkehrsministeriums. Wie angekündigt, habe das Land alle Dokumente Ende vergangenen Monats abgeschickt. Nun liege es am Bund, die überarbeiteten Pläne zu prüfen, sagt Hillinger. Der Weiterbau der B 10 hängt an dem Vermerk, da ohne diesen kein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden kann.

Kreis Göppingen

Änderungswünsche gute zwei Jahre später bearbeitet

Damit seien auch die Pläne zu den Verkehrsknotenpunkten nachbearbeitet, bestätigt Oliver Hillinger. Zur Erinnerung: Der Bund hatte bereits 2016 verlangt, die zu üppig dimensionierten Knotenpunkte Geislingen-Mitte und Geislingen-West zu verschlanken. Bis Ende vergangenen Jahres hatte das Landesverkehrsministerium die Pläne allerdings nicht angepasst. Eine Pressesprecherin des BMVI hatte der GZ erklärt, dass der Verkehr durch die Anpassung der Pläne „zukunftssicher und leistungsfähig abgewickelt werden“ solle, der Flächenverbrauch minimiert werde und die Kosten deutlich geringer ausfielen.

BMVI prüft nun und soll dann Vermerk erteilen

Stellen die veränderten Pläne das BMVI nun zufrieden, kann es den Gesehen-Vermerk erteilen. Gegenüber der GZ hatte der Bund im Oktober erklärt, den Vermerk „zeitnah“ erteilen zu wollen. Im Landkreis Göppingen hofft man, dass der Gesehen-Vermerk noch dieses Jahr kommt

Außer zu den Verkehrsknotenpunkten hatte der Bund vom hiesigen Landesverkehrsministerium noch um weitere Erläuterungen gebeten. Es ging unter anderem um die verkehrstechnischen Bemessung, die Brücken und Stützwände.