Rechberghausen Am Sonnenberg werden einige Wohnungen gebaut

So soll der Wohnkomplex an der Boßlerstraße aussehen. Es könnte noch in diesem Jahr losgehen.
So soll der Wohnkomplex an der Boßlerstraße aussehen. Es könnte noch in diesem Jahr losgehen. © Foto: Seventeen
Rechberghausen / Werner Schmidt 18.01.2019
Dort wo früher eine Bäckerie und dann das Jugendhaus stand, sollen 12 bis 15  Neubau-Appartements entstehen – Infoabend am Montag.

Für das seit Jahren dahin vegetierende Grundstück Bosslerstraße 12 in Rechberghausen zeichnet sich eine neue Nutzung ab. Am Montag stellen Gemeinde und Investoren um 18 Uhr im Ochsensaal (Gasthaus Zum Roten Ochsen) die Planungen vor.

Mit dem Grundstück ist eine lange Geschichte verbunden. Einst ist es Standort einer Bäckerei gewesen, dann diente das Gebäude, das die Gemeinde gemietet hatte, als Jugendhaus. Inzwischen steht es auch schon wieder schätzungsweise fünf Jahre ungenutzt und verfällt zusehends.

Die Bürgerinformationsveranstaltung sei Wunsch der Gemeinde gewesen, erklärte Nico Wagner vom Investor „Seventeen-Unternehmensgruppe“. Vorwiegend ginge es darum, die unmittelbaren Nachbarn über das zu informieren, was sich in naher Zukunft vor ihren Haustüren ereignen werde. Zu den Anrainern gehöre auch eine Reihenhaussiedlung, sagte Wagner. Diese sei hauptsächlich mit Hauptblick nach Südwesten ausgerichtet und mit dem Neubau werde dieser Blick der Bewohner nicht beeinträchtigt, sagt der Vertreter des Investors.

Geplant ist ein Gebäudekomplex mit 12 bis 15 Wohnungen. Genau steht‘s offenbar noch nicht fest. Zwei bis vier Zimmer sollen die als Eigentumswohnungen konzipierten Appartements mit etwa 60 bis 110 Quadratmeter haben und vor allem für junge Familien dienen, sagte Wagner. Dazu gebe es eine Tiefgarage und einige wenige Stellplätze im Außenbereich. Das Gebäude ist in  sogenannter Staffelbauweise geplant, sodass die oberen Stockwerke zurückgesetzt sind. Insgesamt sei eine Investition von vier Millionen Euro geplant, so Nico Wagner. Der Kaufpreis für die Wohnungen stehe noch nicht fest.

In der Investitionssumme seien auch die Kosten für die Neugestaltung eines angrenzenden Spielplatzes enthalten, der der Gemeinde Rechberghausen gehöre. Es entstünde eine Art Mini-Park mit Spielplatz, erklärte Nico Wagner.

Bleibt noch der Zeitplan, der auch davon abhängt, wie schnell eine notwendige Änderung des Bebauungsplans umgesetzt werden kann. Geplant an dem Neubau wird nach Auskunft des Uhinger Architekturbüros Dieter Bodmer bereits seit Oktober vergangenen Jahres. Was den Baubeginn betreffe, so sei „wünschenswert entweder noch in diesem Jahr, oder Anfang 2020 anfangen“ zu können. Die Bauzeit veranschlagte Nico Wagner auf bis zu 18 Monate: „Wir vertrauen da auf die regionalen Handwerker“, denn es sollen vorwiegend Unternehmen aus der Region eingesetzt werden.

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