Deggingen Stolperfallen auf Rad- und Fußweg

Deggingen / Ilja Siegemund 13.04.2018
Deggingen nimmt mehrere zehntausend Euro in die Hand, um den Weg nach Bad Ditzenbach zu sanieren. Das begrüßt der Tourismusbeauftragte.

Er ist zwar nicht einmal einen Kilometer lang, doch spielt er eine große Rolle: der Rad- und Fußweg zwischen Deggingen und Bad Ditzenbach. Er stellt einen Teil der Filstalroute und des Albtälerradweges dar – und weist unter anderem Risse auf. Für rund 87 000 Euro will die Gemeinde Deggingen diesen Weg noch in diesem Jahr sanieren lassen.

Wann die Sanierung des Weges beginnen soll, ist noch unklar. Fest steht: Während der Bauarbeiten muss er für zwei bis drei Wochen gesperrt werden, betonte Deggingens Bürgermeister Karl Weber. In dieser Zeit müssten die Schadstellen ausgebessert und die Rohre unterhalb des Weges ausgetauscht werden; außerdem müsse das Bankett mit Schotter aufgefüllt werden.

„Ich finde es super, dass der Abschnitt saniert wird“, begrüßte Holger Bäuerle, Tourismusbeauftragter des Landkreises, die Entscheidung der Degginger Gemeinderäte. Denn ihm liegt seit einiger Zeit eine Mängelliste vor.

Von wem die Liste stammt und wo die Umleitungsstrecke entlangführen soll, lesen Sie in der Samstagsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG.

Ein Teil zweier namhafter Radwege

Der Albtälerradweg ist insgesamt 186 Kilometer lang und führt durch die schönsten Täler der Landkreise Göppingen und Heidenheim sowie des Alb-Donau-Kreises.

Die 67 Kilometer lange Filstalroute führt vom Bahnhöfle bei der Burgruine Reußenstein hinab ins Hasental, vorbei am Gewann „Grauer Stein“, weiter durch das Obere Filstal und über Geislingen und Göppingen bis nach Plochingen.

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