Bad Überkingen Abstimmen für die „Felsenrunde“

Bad Überkingen / RUW 15.05.2018

Noch bis zum 30. Juni können Wanderfreunde ihre Stimme für den Löwenpfad „Felsenrunde“ abgeben, der als schönster Wanderweg Deutschlands nominiert ist. Landrat Edgar Wolff richtet sich deswegen in einer Pressemitteilung an die Menschen im Landkreis Göppingen: „Wir haben die einmalige Chance, diese Auszeichnung in unsere Heimat zu holen.“

Von Fels zu Fels

Sie thront hoch über Hausen und ihrem Anblick kann man sich nur schwer erwehren: die Hausener Felswand. Noch beeindruckender ist der Ausblick von dort oben, den schon viele Wanderer genossen haben.

Einer von ihnen ist Matthias Heim, Bürgermeister der Gemeindeverwaltung Bad Überkingen. „In ruhigen Momenten wird einem dort bewusst, wie schön unsere Landschaft ist – das schätzen wir als Einheimische, da wir doch oft im Alltag kein Auge für unsere Natur und Landschaft haben“, sagt Heim.

Wer die Felsenrunde läuft, bewegt sich durch eine Landschaft wilder Felsformationen und Wacholderheiden. Belohnt wird der Wanderer auch von herrlichen Ausblicken: beispielsweise vom Jungfraufels aus, vom Ramsfels und vom Dreimännersitz. Zu sehen sind außer Hausen beispielsweise also auch Kuchen und Geislingen.

„Die Felsenrunde ist nicht nur ein Wanderweg“, findet Heim und betont: „Sie steht für unsere Region, den Albtrauf und das Obere Filstal.“

Wer sich die Wanderschuhe schnüren und der Natur dort begegnen will, muss etwa viereinhalb Stunden Zeit einplanen. Die Strecke hat eine Länge von 13 Kilometern. Sie startet unterhalb der Hausener Wand und führt über einen steilen Serpentinenpfad auf die Albhochfläche.

Schon jetzt: Top 15 von 160

Die Wahl wird organisiert vom „Wandermagazin“, einer Fachzeitschrift, die aus 160 Bewerbern die besten 15 Tagestouren ausgewählt hat. Seine Stimme kann jeder abgeben auf wandermagazin.de

Landet die „Felsenrunde“ sogar auf dem ersten Platz? Matthias Heim wäre begeistert: „Für uns als Tourismusgemeinde wäre es natürlich eine besondere Auszeichnung und ich erwarte mir für unseren Handel, unsere Gastronomie und die Übernachtungsbetriebe sowie für unser Thermalbad, dass sich viele Gäste dann von der Schönheit unserer Felsenrunde überzeugen und unsere Infrastruktur nutzen – und somit unseren Ort beleben.“

Noch mehr Infos gibt es am Mittwoch im E-Paper der GEISLINGER ZEITUNG und der NWZ.

Ebenfalls lohnt es sich, einen Blick ins Video der FILSTALWELLE zu werfen:

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