„Kein ernsthafter Wissenschaftler bestreitet heute mehr den Einfluss des Menschen auf das Klima.“ Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker, Präsident  des Club of Rome, habe beim „Klimagipfel“ auf dem Hohenstaufen  Klimaskeptikern deutlich widersprochen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD im Kreis Göppingen. Die hatte mit ihrer Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens am Montagabend auf Göppingens Hausberg zum „Klimagipfel“ eingeladen.

Weizsäcker, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter, berichtete über den Kampf im Bundestag für den Einstieg in erneuerbare Energien. Seither habe sich viel getan. Der Naturwissenschaftler forderte jedoch, den Fokus weg von der Energieerzeugung mehr auf die Effizienz zu legen. In den Bereichen Industrie, Verkehr und im privaten Konsum schlummerten ungenutzte Potenziale. „Seit Karl Marx hat sich die Produktivität eines Arbeiters bis heute ungefähr verzwanzigfacht. Diese Entwicklung steht uns bei der Energieeffizienz noch bevor“, veranschaulichte Weizsäcker.

Heike Baehrens war beim „Klimagipfel“ wichtig, aufzuzeigen, was jeder einzelne vor Ort bereits heute leisten könne. „Dafür hatte sie Naturschutz- und Klimaschutzinitiativen aus dem Landkreis eingeladen“, so die Pressemitteilung. „Als kritische Konsumenten können wir in vielen Bereichen als einzelne dem Klimawandel entgegenwirken“, fasste Heike Baehrens zusammen.