Oberes Filstal / Rechberghausen Gartenschau hat viel verändert

Oberes Filstal / Rechberghausen / Von Ralf Heisele 02.11.2018
Die gelungene Gartenschau in Rechberghausen im Jahr 2009 könnte den Gemeinden im oberen Filstal zum Vorbild dienen.

Die Astern und Chrysanthemen wiegen sich im Wind, das Schilf am Seeufer trocknet gelblich aus. Der Herbst hat im „Töbele“ Einzug gehalten. Doch der Landschaftspark übt zu jeder Zeit seinen Reiz und seine Schönheit aus. Und das mitten in Rechberghausen.

Die Gemeinde legte den 16 Hektar großen Park zur Gartenschau 2009 an. Das Großereignis zog damals 240.000 Besucher an. Wenn es nach dem Willen der Gemeinden im Oberen Filstal geht, soll es in den Jahren 2031, 2033 oder 2035 wieder eine kleine Gartenschau im Landkreis Göppingen geben.

Was das bedeutet, weiß insbesondere der Bad Überkinger Bürgermeister Matthias Heim: Er war 2009 Hauptamtsleiter in Rechberghausen. Die GEISLINGER ZEITUNG hat mit ihm seine ehemalige Wirkungsstätte besucht. Die Gartenschau prägt auch heute noch den Ort.

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Ein Blumenteppich aus 32 000 Pflanzen

Rund 240 000 Menschen haben im Sommer 2009 die Gartenschau in Rechberghausen besucht. Im Mittelpunkt stand damals wie auch heute noch der eigens für die Gartenschau angelegte Landschaftspark „Töbele. Das Gelände war vorher wenig ansehlich: Der Bauhof war dort untergebracht, es gab mehrere alte Häuser und einen Sportplatz, der „mehr einer Sumpfwiese glich“, erinnert sich Matthias Heim. Zur Gartenschau wurde das Gelände eingeebnet, Wege und ein See wurden angelegt. Die öde Fläche verwandelte sich in einen Blumenteppich aus 32 000 Pflanzen.

Der Etat betrug 13 Millionen Euro – davon entfielen für die Gartenschau 3,1 Millionen Euro. Der Rest wurde für Verkehrs- und Sanierungsprojekte sowie für den Hochwasserschutz verwendet.

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