Deggingen "Einer der schlechtesten Friedhöfe"

BWK 12.11.2014

Petra Beer vom Technischen Amt und Architekt Karl Heinz Harder haben dem Gemeinderat jetzt eine Konzeption für die Umgestaltung des Degginger Friedhofs vorgestellt. Unabhängig vom Neubau einer Aussegnungshalle, die laut Architekt 880 000 Euro kosten wird (wir berichteten), müssen vor allem die Hauptwege gerichtet werden. "Der Degginger Friedhof ist einer der schlechtesten im Filstal," warnte Harder. Er sei nicht barrierefrei und für ältere Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen nur schwer zu bewältigen. Petra Beer zufolge hat das Regierungspräsidium Zuschüsse für die Sanierung der Wege in Aussicht gestellt. Als erfreulich wertete Beer die Mitteilung des Landesdenkmalsamtes, nach der zwar die Tuffsteinmauer entlang der B 466 unter Denkmalsschutz stehe, die Fortführung entlang des Dürrentalweges jedoch nicht.

Laut Architekt Harder ist die Sanierung der Hauptwege schwierig, weil die Gräber zum Teil unter Wegeniveau liegen. Für die Wege benötige man einen leichten Belag, der gut gereinigt werden könne. Wenn ausgekoffert ist und die Randsteine gesetzt sind, soll ein wassergebundener, 20 Zentimeter dicker Belag eingebaut werden. Die Kosten der 669 Quadratmeter Wegefläche bezifferte Harder auf insgesamt 189 000 Euro. Davon entfallen 126 000 Euro auf den Belag, 43 000 Euro auf die Auskofferung und 20 000 Euro für die Randsteine.