Verkehr „Die B 466 wird nicht sicherer“

Bad Überkingen / Ralf Heisele 09.05.2018

In diesem Jahr erhält die B 466 zwischen den beiden Anschlussstellen bei Bad Überkingen einen neuen Belag. Das haben die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi und Bürgermeister Matthias Heim vor zwei Wochen bekannt gegeben (wir berichteten). In der Bad Überkinger Ratssitzung am Donnerstagabend griff Alexander Geis das Thema noch einmal auf.

Der neue Fahrbahnbelag ist für Geis zwar in Ordnung, er teile aber nicht die Euphorie von Razavi und Heim. Seine Begründung: „Die Bundesstraße wird dadurch nicht sicherer.“ Die dringend notwendige Verbreiterung der Straße werde nur um 15 Jahre verschoben. So lange müsse man laut Geis nämlich warten. Erst nach dem Bau des neuen Albaufstiegs könne man die B 466 grundlegend sanieren. Bis dahin brauche man die Straße durchs Obere Filstal als Ausweichstrecke für die A 8.

Für Heim bringen die geplanten Belagsarbeiten durchaus Vorteile. Bislang sei die B 466 auf der 1,3 Kilometer langen Strecke zwischen der Einmündung beim Brunnenbetrieb und der Hausener Straße zwischen 6 und 6,50 Meter breit. „Dies wird jetzt auf ein einheitliches Maß gebracht“, kündigte Heim an. Mehr wollte er zu dem Thema nicht sagen und verwies auf den nicht öffentlichen Teil der Sitzung.