Donzdorf 31 Paletten Hundefutter für Süditalien

Gleich ist es geschafft und das Hundefutter kann seine Reise nach Süditalien antreten.
Gleich ist es geschafft und das Hundefutter kann seine Reise nach Süditalien antreten. © Foto: Martina Heinzmann
Donzdorf / MARTINA HEINZMANN 11.09.2015
Der Verein Tierherberge Donzdorf hat zusammen mit seinem Partnerverein Bärlin für Tiere 31 Euro-Paletten mit Hundefutter nach Süditalien geschickt.

Innerhalb weniger Wochen haben es die Tierschützer vom Donzdorfer Verein Tierherberge geschafft, 31 Paletten Tierfutter auf den Weg nach Süditalien zu bringen. Die Futtersammelaktion hatte Anfang Juli begonnen.

Dieses Mal war der Notruf von befreundeten Tierschützern aus Italiens Stiefelstöckel gekommen. In den dortigen Regionen Lecce und Manduria sind sehr viele Tiere, welche von italienischen Urlaubern aus dem Norden nach deren Ferienzeit im Süden zurückgelassen werden, dringend auf gutes Futter und Hilfe von tierlieben Menschen angewiesen, teilt der Donzdorfer Verein mit.

Die Tierauffangstation zum Beispiel in Campi Salentina in der Region Lecce ist mit Hunden überfüllt. Sie hat jedoch kaum Möglichkeiten, die enormen Kosten für diese vielen Tiere zu stemmen. Die Tiere könnten nur notversorgt werden, heißt es.

In der Region Manduria gibt es mehrere kleine privat geführte Auffangstationen, in denen die hilfesuchenden ehemaligen Haustiere aufgenommen werden. Sie werden dort mit viel Liebe gepflegt und gut gefüttert. Der Verein Bärlin für Tiere mit Sitz in Berlin ist dort mit deutschen Tierschützern aktiv. Deutsche und Italiener haben die groß angelegte Sammelaktion in kurzer Zeit mit vereinten Anstrengungen bewältigt. Viel Futter kam nach einem Aufruf in den einschlägigen Socialmedia-Plattformen wie Facebook und Twitter herein. Die Vereine verpackten es regendicht auf 31 Paletten und fanden mit Firma Barth aus Leipheim sogar eine Spedition, welche das Futter kostenlos nach Süditalien lieferte.

Ein großes Problem ist es immer, dass die Paletten im Tierherberge- Hof gelagert werden müssen, bis sie auf den Lastzug verladen werden können. Zum Beladen muss der Lastwagen im Industriegebiet parken und alle Paletten mussten mit einem Stapler einzeln nach vorne gebracht werden. Die Stadt Waldstetten stellte wie immer kostenlos den Fahrer samt großartigem Stapler.

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