Berneck 30 Piloten kommen zum F-Schlepptag der Degginger Modellflieger

Welcher ist meiner? Den Blick immer Richtung Himmel – dann sind Modellflieger in ihrem Element.
Welcher ist meiner? Den Blick immer Richtung Himmel – dann sind Modellflieger in ihrem Element. © Foto: Rald Heisele
RALF HEISELE 24.08.2016
Beim F-Schlepptag der Degginger Modellflieger haben 30 Piloten ihre Segler am Himmel kreisen lassen - trotz ein paar Regentropfen.

Sie sind vom Fliegervirus infiziert – und doch stehen sie mit beiden Beinen auf dem Boden: die Modellflieger. 30 von ihnen sind am Samstag zum F-Schlepptag der Degginger Modellfliegergruppe gekommen, um mit ihren Seglern einen Kurztrip zu den Wolken zu unternehmen.

Das „Plätzle“ bei Berneck glich dabei einem großen Hangar. Segler an Segler reihte sich am Waldesrand, manche beinahe so groß wie ihre Vorbilder. Mit 8,40 Metern Spannweite war die ASH 25 im Maßstab 1:3 das größte Modell. In die Luft gezogen wurden die Segler abwechselnd von zwei Schleppmaschinen. In rund 400 Metern Höhe wurden die Segler dann ausgeklinkt und so ihrem Element übergeben. Einige Flieger kamen auch mit eigenem Motor oder einem eingebauten Klapptriebwerk ohne fremde Hilfe in die Luft.

Die Piloten hatten es zunächst nicht ganz leicht. Immer wieder fielen ein paar Regentropfen und die Maschinen mussten flugs mit Planen abgedeckt oder ins Trockene getragen werden. Die Degginger Modellflieger hatten eigens hierfür ein kleines Zelt aufgebaut. Doch im Laufe des Nachmittags ließ der Regen nach. Und so konnten die Piloten bis in die Abendstunden nach Herzenslust ihrem Hobby frönen und ihre Segler wie majestätische Vögel am Himmel kreisen lassen. Allerdings gab es kaum Thermik, sodass die Segler schon nach wenigen Minuten wieder auf dem Boden waren.–