Sauna in Rothenburg ob der Tauber Blick ins Taubertal: Neue Sauna für Bad in Rothenburg

Die Stadtwerke haben dem Bad ein neues Erscheinungsbild mit großen Hinweistafeln vor dem Eingang gegeben.

Werner Weber
Die Stadtwerke der Tauberstadt investieren weiter in das Rothenburg-Bad. Jetzt ist das Dampfbad in Angriff genommen worden, das wesentlich vergrößert und ganz erheblich aufgewertet wird.

Die Stadtwerke Rothenburg GmbH macht ihre Ankündigung wahr und steigert die Attraktivität des Freizeitbads weiter. Es werde an der nachhaltigen Verbesserung der von ihr betriebenen Einrichtung gearbeitet, betont das Versorgungsunternehmen.

Am 1. April haben die Bauarbeiten für den Neubau einer Panoramasauna mit Blick ins Taubertal begonnen. Dabei wird die finnische Sauna von 25 auf 45 Sitzplätze erweitert. Außerdem erhält der neue Wellnessbereich eine Kräutersauna mit 25 Sitzplätzen sowie ein Dampfbad mit acht Sitzplätzen, wie Stadtwerke-Pressesprecherin Eva Baum mitteilt.

Neue Dachterrasse

Der Saunabereich wächst von 250 auf 520 Quadratmeter. Er erhält zudem eine Dachterrasse und Zugänge zum Hallen- und Freibad, was eine ganzjährige Öffnung möglich macht.

Ferner gelangen die Besucher vom Wellnessbereich in der Halle künftig in einen ebenfalls neuen und 450 Quadratmeter großen Außenbereich mit Warmsprudelbecken für 15 Personen und einer Liegefläche für 45 Personen.

Der gesamte Wellnessbereich mit 520 überdachten Quadratmetern und 450 Quadratmeter im Freien kann in Zukunft das ganze Jahr – also unabhängig davon, ob das Hallen- oder Freibad geöffnet ist – genutzt werden, unterstreicht die Pressesprecherin.

Noch einmal Mitternachtssauna

Zum Saisonausklang hatten die Stadtwerke Rothenburg GmbH ihre Gäste für Ende März noch einmal zu einer Mitternachtssauna eingeladen.

Bereits seit zwei Jahren wird das Rothenburg-Bad einer Verjüngungskur unterzogen – mit einer ganzen Reihe von kleineren und größeren Eingriffen. 2017 ist zuerst das Dach des Hallenbads komplett erneuert worden. Schwimmbad und Eingangsbereich haben außerdem eine neue, helle Decke erhalten, was mehr Licht ins Hallenbad bringt und für eine wesentlich freundlichere Note sorgt. 2018 folgte die Neugestaltung der Außenanlage einschließlich des neuen und verbesserten Beleuchtungskonzepts mit seinen modernen Akzenten.

Die Neugestaltung der Beete und der angrenzenden Grün­flächen hat für einige Aufregung gesorgt, und die Stadtwerke sahen sich in der Kritik. Skeptiker störten sich an den Reihen großer Natursteine, die in den zwischenzeitlich freigeräumten Eingangsbereich gesetzt wurden und für einen völlig veränderten Eindruck sorgen.

Gemüter beruhigt

Inzwischen haben sich die Gemüter wieder etwas beruhigt. Der nach Abschluss der Pflaster- und Steinarbeiten gesäte Rasen wächst heran.

Außerdem gab es Verbesserungen beim Brandschutz, die sich bis in die Vorderansicht der Anlage auswirkten. Allerdings wurde eine eingehauste Konstruk­tion am Kopf dieser Neuerung erforderlich. Die Brandschutztreppe führt über diesen neuen Gebäudeteil aus der Ebene der Umkleidekabinen hinaus ins Freie. Das gilt nicht gerade als Vorzeigebeispiel an guter Gestaltung, wie die Verantwortlichen der Stadtwerke einräumen. Sicherheit gehe jedoch vor. Zu der gefundenen Lösung gebe es keine vertretbare Alternative, betonen sie.

Immerhin wird daran gearbeitet, dieses nicht gerade förderliche Detail etwas zu verstecken. Im letzten Herbst wurde eine Hecke gepflanzt, die gerade zum ersten Mal austreibt und sich in den kommenden Jahren zum Sichtschutz für die Brandschutztreppe entwickeln soll.

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