Advent Zwei Märkte begeistern in Senden

Senden / Thomas Vogel 04.12.2018

Als was ein ehemaliges Waaghäusle nicht doch noch Verwendung finden kann. Als „Hexenhäuschen“ beispielsweise, in dem emsige Helfer dann Zwiebelkuchen und Glühmost zur Ausgabe fertig machen. So geschehen am Wochenende auf dem Wullenstetter Adventsmarkt. In neumodischer Formulierung einer jener „Pop-up“-Märkte, die nur für kürzeste Zeit aufblinken, dabei aus dem Stand massenhaft Leute anziehen und dann wieder verschwinden.

Etwas länger, nämlich zwei Tage, hatte der Weihnachtsmarkt am Ufer des Sendener Waldsee seine imaginären Pforten geöffnet. Die Verwandlung unter der Federführung der örtlichen Wasserwacht besteht hier darin, dass aus einem Badegelände ein stimmungsvoll illuminierter, von Musikklängen überstrahlter und von „geistigen“ Düften durchdrungener Ort wird, dessen Romantikfaktor mit zu den höchsten in der Region zählt.

In beiden Fällen waren es die örtlichen Vereine, welche den Besuchern all die Sorgen um die leibliche Verköstigung abnahmen, die Feuerschalen am Lodern hielten und gleichzeitig auch noch ein attraktives Begleitprogramm auf die Beine brachten. Nikoläuse hatten ihr Kommen angesagt und ihr Versprechen eingehalten, Einsätze hatten das Jugendorchester der Musikvereinigung (am See) und die „Harmoninis“ (im Schatten der Kirche).

Die Wullenstettener erkoren ihre Feuerzangenbowle zur Berühmtheit, auf dem Terrain der Wasserwacht zählen das Märchenzelt, das große Angebot an Selbstgebastelten und -gestrickten dazu. Überdies der Wild­stand, an dem sich die Kenntnisse im Jägerlatein auffrischen lassen. Besuchermagneten waren beide Anlässe.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel