Vereine Zukunft des ASV Bellenberg gesichert

Schauen nach vorne: Jessica Falk und Rudolf Dippold.
Schauen nach vorne: Jessica Falk und Rudolf Dippold. © Foto: Ingrid Weichsberger
Bellenberg / Ingrid Weichsberger 16.08.2018

Die 28-jährige Jessica Falk tritt die Nachfolge von Otto Eck an und verwaltet die Kasse des Athletik-Sportvereins Bellenberg. Mit der Reaktivierung des ehemaligen Vorsitzenden Rudolf Dippold wurde kürzlich, wie berichtet, die Lücke im Vorstand des ASV Bellenberg geschlossen. Damit ist die nähere Zukunft des 100 Jahre alten Vereins gesichert. Dippold hat den Vorsitz für drei Jahre übernommen.

Von 1990 bis 2006 hatte er dieses Amt bereits inne und wurde von Wolfgang Schrapp abgelöst. Schrapp trat vor wenigen Monaten zurück; der ASV stand ohne Vorsitzenden da. Ein Nachfolger war zunächst unter den rund 900 Mitgliedern nicht zu finden. Wäre das so geblieben, hätte der Verein aufgelöst werden müssen.

Bei der Suche nach einer Kassiererin, die den Finanzexperten Otto Eck nach 24 Jahren ersetzt, wurde der Vorstand in der Abteilung Volleyball nun also auch fündig. „Ich bin keine Expertin für die Finanzen“, sagte Jessica Falk den Mitgliedern, die zur außerordentlichen Versammlung gekommen waren. Sie eine Wissenschaftlerin, promoviere derzeit an der Uni Ulm. „Deshalb habe ich mir mit Markus Haas und Tobias Werner zwei Partner gesucht“, sagte die 28-Jährige.

Restlos ausgeräumt sind die Sorgen aber nicht: Laut Dippold hat Ute Heinrich, die Leiterin der Geschäftsstelle, gekündigt. „Wir sind bereits auf der Suche nach einer Nachfolgerin.“

Finanzielle Sorgen habe der Athletik-Sportverein nicht, man sei „gut aufgestellt“. Die Sportanlagen sowie der Verkaufsstand vor der ASV-Halle sind fertig. „Allerdings wäre dies alles ohne das außergewöhnliche  Engagement von Wolfgang Schrapp nicht möglich gewesen“, hieß es.

Die Mitglieder müssen künftig höhere Beiträge berapppen, denn die Steuerklärungen des Vereins müssen künftig außer Haus erstellt werden – und dies koste viel Geld.

Die im März angepassten Mitgliedsbeiträge bringen zwar 9 000 Euro mehr in die Kasse. Dies aber reiche nicht aus.

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