Versammlung WÜW diskutieren über Nuxit und Straßenausbau

Die WÜW haben zurzeit 46 Mitglieder.
Die WÜW haben zurzeit 46 Mitglieder. © Foto: Ingrid Weichsberger
Weißenhorn / Ingrid Weichsberger 23.11.2017
Die Überparteilichen Wähler in Weißenhorn (WÜW) haben auf ihrer Mitgliederversammlung über aktuelle Themen in der Region gesprochen.

Die  Kreisfreiheit der Stadt Neu-Ulm und die Straßenausbaugebühren waren Themen bei der Mitgliederversammlung der Überparteilichen Wähler in  Weißenhorn (WÜW). Diese Gruppierung hat derzeit 46 Mitglieder. Bürgermeister Wolfgang Fendt informierte über die gute finanzielle Lage der Stadt. „Vor elf Jahren hatten wir 7,7 Millionen Euro Schulden und heute sind es zwei Millionen. Wir müssen uns trotzdem gut überlegen, was wir uns leisten können, und dazu brauchen wir Schwerpunkte“, teilte der Bürgermeister mit. Dazu gehöre die Einrichtung von offenen Ganztagesklassen.

Fendt ging darauf ein, dass die Stadt Neu-Ulm den Landkreis verlassen will. Dies koste den Landkreis viel Geld, das mache ihm Sorgen. Allerdings sollten dazu die Bürger gefragt werden, denn der Neu-Ulmer Stadtrat könne dies nicht allein entscheiden. In diesem Zusammenhang kritisierte er Landrat Thorsten Freudenberger, der bei den Bürgern nicht um den Verbleib  der Stadt werbe. Er griff auch das aktuelle Thema bei den Bürgern auf, ihre Beteiligung an den Ausbaukosten der Straßen. Fendt unterstützte die Resolution der Freien Wähler in Bayern an den Landtag, auf die Umlegung dieser Kosten zu verzichten. Damit würden vor allem Personalkosten in den Verwaltungen eingespart. Er schlug vor, dass sich der Stadtrat der Resolution der FWG anschließen sollte.

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