Windkraft: Nichts geht ohne den Regionalverband

SWP 04.04.2013

Der im September 2011 fortgeschriebene Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und Baden-Württemberg legt fest, dass ausschließlich der Regionalverband Donau-Iller Vorranggebiete für Windkraftanlagen bestimmt. Große, so genannte regional- und raumbedeutsame Windräder dürfen nur innerhalb dieser Flächen aufgestellt werden.

Der Regionalverband will 6000 Hektar an zusätzlichen Flächen als Vorranggebiete für Windkraftanlagen ausweisen. Ziel ist, dass in der Region - dazu gehören Ulm/Neu-Ulm, Memmingen, die Kreise Neu-Ulm, Alb-Donau, Unterallgäu - 21 Prozent des Strombedarfs mittels Windkraft erzeugt werden. Ob diese Marke tatsächlich erreicht werden kann, gilt jedoch als ungewiss.

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