Der Weißenhorner CSU-Ortsverband hat seinen Vorstand bei seiner Jahresversammlung am Freitag einstimmig und ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt. Ortsvorsitzender bleibt Philipp Hofmann, Stellvertreterin Kerstin Janischowski. Als Schatzmeister wurde Christian Renz wiedergewählt, Johann Deil junior bleibt Schriftführer.

„Ich denke, wir sind gut aufgestellt. Wir haben einiges vor uns“, sagte Hofmann. Denn: 2020 steht die Kommunalwahl an. Es seien schon erste Gespräche mit möglichen Kandidaten geführt worden, geplant seien Info-Veranstaltungen für alle Interessenten. Gesucht werden für den Stadtrat insbesondere auch „junge Leute und engagierte Damen“, sagte der derzeitige Fraktionsvorsitzende Franz Josef Niebling. Von den neun aktuellen CSU-Stadträten werden sich acht wieder zur Wahl stellen. Im Herbst soll die Wahlliste verabschiedet werden. Der Ortsverband stimmte dafür einem Vorschlag des Vorstands zu: Wer sich auf der CSU-Liste aufstellen lässt, sollte möglichst auch CSU-Mitglied werden. Das war bis jetzt nicht Voraussetzung, zwei Mitglieder der Stadtratsfraktion gehören der Partei nicht an. „Aber die Kandidaten profitieren ja von der Liste“, sagte Hofmann.

Niebling ging auch auf den Weißenhorner Haushalt ein, den der Stadtrat am heutigen Montag berät. Mit 14,5 Millionen Euro „investieren wir sehr viel“, sagte er. Insgesamt stehe der Haushalt mit einem Volumen von rund 55 Millionen Euro unter guten Zeichen. „Wir haben immer noch sehr viel in der Hinterhand.“

Info Der CSU-Ortsverband hat derzeit 79 Mitglieder. 2018 gab es zwei Eintritte, aber auch fünf Austritte. Der Altersschnitt liegt bei knapp 60 Jahren. 79 Prozent der Mitglieder sind Männer.