Finanzen Weißenhorn fehlen 8,5 Millionen Euro

Weißenhorn / Patrick Fauß 13.07.2018
Stadt muss einen riesigen Einbruch bei der Gewerbesteuer hinnehmen. Warum der Kämmerer dennoch gelassen bleibt.

In anderen Kommunen würden bei solchen Zahlen längst alle Alarmglocken schrillen, in Weißenhorn hingegen geht das Geschäft normal weiter: 8,5 Millionen Euro weniger an Gewerbesteuer wird die Stadt heuer einnehmen, erklärt Kämmerer Michael Konrad nach entsprechenden Andeutungen von Bürgermeister Wolfgang Fendt in der Bürgerversammlung im Oberhausener Schützenheim. Mit 12,5 Millionen Euro  habe er gerechnet, sagt Konrad, nur 4 Millionen Euro werden wohl hereinkommen.

Kein Grund zur Panik besteht aus zwei Gründen. Zum einen könnten die 8,5 Millionen Euro aus den 17 Millionen Euro umfassenden Rücklagen entnommen werden. Zweitens geht Konrad davon aus, dass in den kommenden Jahren wieder mehr Gewerbesteuer bei der Stadt ankommt. Dennoch gilt: Werden alle Investitionen heuer wie geplant getätigt, so ist die Rücklage zum Jahresende fast aufgebraucht.

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