Senden Weihnacht im Park?

Senden / NID 29.08.2013

Auch wenn es bei Außentemperaturen von um die 20 Grad nur schwer vorstellbar ist: In gut drei Monaten beginnt schon wieder der Advent.

Und damit die Zeit der Weihnachtsmärkte mit Glühweinduft und Lichterglanz. In Senden allerdings konnten einige Stadträte in den vergangenen Jahren der traditionellen Budenstadt vor dem Bürgerhaus immer weniger abgewinnen. Eine Neukonzeption wurde gefordert, dem bisherigen Veranstalter Josef Fritzenschaft gekündigt. Schon heuer könnte alles anders werden im Sendener Advent.

Denn wie sich Bürgermeister Kurt Baiker entlocken lässt, hat die Verwaltung einige Ideen für einen stimmungsvolleren Weihnachtsmarkt ausgearbeitet. Und einer der Vorschläge gefällt dem Rathauschef ganz besonders gut: "Was spricht denn gegen eine Parkweihnacht?", fragt Baiker.

Er spielt damit auf den Stadtpark an, der erst für viel Geld von seinen Altlasten befreit worden ist und derzeit einen spektakulären Hochbau erhält: eine grün eingefärbte Bühne in Blätter-Optik (wir berichteten). Im Zuge dessen wird der Stadtpark auch technisch für größere Veranstaltungen ausgerüstet - die Infrastruktur für einen Weihnachtsmarkt wäre also da. Und die Natur drumherum gäbe einen tollen Rahmen ab, meint Baiker. "So was gibt es sonst nirgends."

Details wolle die Verwaltung demnächst dem Arbeitskreis Neukonzeption Weihnachtsmarkt präsentieren. Baiker lässt schon durchblicken, dass es ohne den bisherigen Veranstalter Josef Fritzenschaft wohl nicht gehen wird. Schließlich gehören ihm die Buden. Dieses Jahr ist die Kommune noch an den Unternehmer gebunden, auf 2014 hin aber wurde ihm gekündigt.

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