Flugplatz Waldbrandgefahr: Überwachungsflüge starten

Kreis Neu-Ulm / swp 01.08.2018

Am Illertisser Flugplatz starten wieder Flugzeuge zur Luftbeobachtung. So sollen Waldbrände frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Denn wegen der vorherrschenden Trockenheit ist die Gefahr zurzeit groß – auch in der Region. Die Regierung von Schwaben hat deshalb Luftbeobachtungen im gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Neben Illertissen starten die Flugzeuge auch in Genderkingen im Landkreis Donau-Ries und in Durach im Oberallgäu. Das teilt die Regierung von Schwaben mit.

Speziell ausgebildete Luftbeobachter sowie Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern halten über den Wäldern Ausschau nach Brandherden. Geflogen wird vor allem in den Nachmittagsstunden, wenn die Waldbrandgefahr am größten ist. Die Kosten trägt der Freistaat Bayern.

Schon in den vergangenen Jahren konnten mithilfe der vorbeugenden Beobachtung einige Waldbrände frühzeitig entdeckt und bekämpft werden. Auch schon gelöschte Brandstellen werden weiter überwacht, um zu verhindern, dass sich Glutnester neu entzünden.

Die Regierung von Schwaben bittet außerdem, in Waldgebieten Vorsicht walten zu lassen: Man solle keinesfalls mit offenem Feuer hantieren oder rauchen.

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