Witzighausen Vorstoß für weiteren Bus-Halt missfällt Baiker

Witzighausen / NID 14.08.2013

Der Sendener Bürgermeister Kurt Baiker - der sich nach eigenen Worten nicht im Wahlkampf befindet - weist den Vorschlag der CSU zurück, die geplante neue Buslinie 734 von Hittistetten bis nach Witzighausen zu verlängern. Das würde der Idee des Bus-Konzepts widersprechen, einen Parallelverkehr zur neuen Bahnstrecke Senden-Weißenhorn zu verhindern. Denn der Omnibus würde dann von Witzighausen über Wullenstetten zum Sendener Bahnhof fahren - genau wie der Zug. Das sei doch widersinnig, sagt der Bürgermeister. Demnächst werde er sich in einer Stadtratssitzung dazu äußern.

Die CSU hatte ihren Antrag damit begründet, dass Witzighausen auf diese Weise einen innerstädtischen Busanschluss bekommen würde. Zudem könnte die Stadt sich den Bau einer Buswendespur auf Höhe des Geländes des RSV Wullenstetten sparen. Diese soll nach bisherigen Berechnungen rund 100 000 Euro kosten. Für die Verlängerung der Linie und eine andere Führung zurück nach Senden spricht aus Sicht der Christsozialen und ihres Bürgermeisterkandidaten Raphael Bögge auch, dass der Bus in Wullenstetten dann nicht zwei Mal den geplanten verkehrsberuhigten Bereich an der Langen Straße passieren müsste. Und dass der Bus in Hittistetten bis zu seiner Rückfahrt zum Sendener Bahnhof eine Wartezeit von drei Minuten hätte. Dadurch werde diese Linie "doppelt gebremst".