"Die Kameradschaft und Stimmung im Verein ist sehr gut ist und auf dieser Grundlage wurde sehr vieles gemeinsam erreicht." Das sagte Vorsitzender Wolfgang Thanner bei der generalversammlung des Musikvereins Hörenhausen, der nach seiner Wiederwahl nun schon 25 Jahre sehr erfolgreich an der Spitze steht.

In seinem Jahresbericht brach der Vorsitzende eine Lanze für die Vereine. Der Musikverein und auch die anderen Ortsvereine bestünden nicht nur aus einigen Personen, "die sich irgend eine Ideologie in den Kopf gesetzt haben, um sich zu profilieren oder sich gar zu bereichern. Nein, es sind Menschen, die sich stetig für ein lebendiges, attraktives und fröhliches Leben innerhalb und außerhalb einer Dorfgemeinschaft bemühen und einsetzen", so Thanner. "Wie arm wäre unsere Gesellschaft ohne unsere Vereine." Zufrieden wandte er sich an seine Mitglieder: "Ich bin stolz auf Euch und ich bin stolz auf den ganzen Musikverein." Die vielen Feste, Konzerte und weitere Auftritte, Geburtstagsfeiern, Gegenbesuche bei befreundeten Kapellen, Ausflüge, die Kameradschaftspflege und schöne Musik zu machen seien "ein Riesendienst für die Allgemeinheit gewesen". Ob als Verantwortlicher, als aktiver Musiker, als freiwilliger Helfer oder einfach nur als Gast, jeder trage seinen Anteil dazu bei. Mit Zuversicht blicke er in die Zukunft, so Wolfgang Thanner. Sehr schmerzlich für den Verein sei der überraschende Tod von Ehrenmitglied und Gönner Andreas Maier gewesen, den man zu seiner letzten Ruhestätte begleitet habe. Auch das neue Vereinjahr 2014 werde wieder einige Herausforderungen mit sich bringen, wie etwa das 20-jährige Bestehen der Kooperation Schule - Musikverein am 18. Mai und die Teilnahme am Wertungsspiel beim Kreismusikfest in Ellwangen.

Einen Einblick in die Vielgestaltigkeit der Vereinsarbeit gewährte der Bericht der Schriftführerin Heike Wanner. "63 offizielle Termine trotz kurzem Vereinsjahr, davon 27 musikalische Auftritte, wurden von der Vorstandschaft, den Funktionären sowie den Musikerinnen und Musikern wahrgenommen."

Dank finanziell gut verlaufener Vereinsveranstaltungen und einer großen Spendenfreudigkeit habe man auch größere Investitionen, wie etwa die Anschaffung einer neuen Beschallungsanlage mit Anhänger, von Instrumenten und Uniformen tätigen können, so Kassier Gerald Henle.

"Es wird viel in die Jugendarbeit investiert, die Ausbildungsstruktur vom Kindergarten über die Schule bis in die Jugendkapelle ist gut, zwölf Kinder und Jugendliche sind zur Zeit in Ausbildung", so Jugendleiterin Ramona Rechtsteiner.

Mehr als zufrieden mit den musikalischen Auftritten zeigte sich Dirigent Wilfried Thanner. "Unsere Konzerte in Gutenzell und am Ostersonntag in Hörenhausen, wie auch das Paradekonzert in Ulm wurden zu einem absoluten Höhepunkt 2013." Für guten Probenbesuch der 54 Gesamt- und 12 Registerproben ehrte er Ramona Rechtsteiner, Elke Haid und Julia Thanner.

"Der Musikverein leiste einen großen Beitrag für die Allgemeinheit", lobte Ortsvorsteher Josef Arzt. Die hohe Qualität der musikalischen Auftritte, auch in ihrer Außenwirkung, seien "ein großes Verdienst des Dirigenten Wilfried Thanner".

Die Neuwahlen erbrachten nur kleine Veränderungen. Wiedergewählt wurden: Vorsitzender Wolfgang Thanner, Kassier Gerald Henle, Inventarverwalterin Kathrin Thanner, als Beisitzer Hans Ertle, Arthur Thanner, Roland Thanner, als Kassenprüfer Peter Reinalter und Franz-Josef Rechtsteiner. Neu gewählt wurden die Beisitzer Thomas Müller für Eugen Laupheimer und Anita Sontheimer.

Sandra Haid, Sarah Stolz, Andre Thanner und Yannik Zimmermann wurden für fünf Jahre aktives Mitwirken mit der Bronzenen Vereinsehrennadel, Reinhard Mehne für 15 Jahre aktives Musizieren mit der Silbernen Vereinsehrennadel ausgezeichnet. Der nach 22 Jahren aus dem Vereinsgremium ausscheidende Eugen Laupheimer erhielt zum Dank einen Musikerkrug.