Regen Viele Keller nach Gewitter vollgelaufen

Region / Niko Dirner 17.07.2018

Der erste Einsatz war gestern gegen 14 Uhr, und am späten Nachmittag waren die Weißenhorner Feuerwehrleute immer noch fertig mit dem Auspumpen von Kellern: Die Gewitterzelle, die am Montagmittag über die Region Donau-Iller hinwegzog, hatte sich offenbar vor allem über der Fuggerstadt entladen und dort für Hochwasser in fast zwei Dutzend Kellern gesorgt. Teilweise stand das Wasser bis zu zehn Zentimeter hoch.

Rund 30 Feuerwehrleute seien im Einsatz, berichtete Kommandant Wilhelm Schneider gegen Abend auf Anfrage. „Viele entdecken erst abends nach der Arbeit, dass sie Wasser im Keller haben.“ Das Kanalnetz habe die Regenmassen nicht schnell genug verschafft, die Einsatzorte seien über das gesamte Stadtgebiet verteilt gewesen.

Kreisel überflutet

Auch der Kreisverkehr beim Krankenhaus sei überflutetet gewesen. Weil sich dort eine Senke befindet und gleich mehrere Kanäle zusammenlaufen, sei das eine „kritische Stelle“. Im Krankenhaus selbst sei die Feuerwehr aber nicht gefordert gewesen, die Klinik verfüge über eigene Grundwasserpumpen. Auch mindestens ein Unfall geht auf das Gewitter zurück: Auf der A 8 bei Scharenstetten krachte ein Auto in die Leitplanke. Verletzt wurde dabei offenbar niemand. Es bildete sich allerdings ein Rückstau.

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