Finanzen Verein kämpft für Sendener Hallenbad

Senden / Niko Dirner 14.07.2018

Was wird aus dem See- und Hallenbad in Senden? Während immer deutlicher wird, dass die beliebte, aber defizitäre und modernisierungsbedürftige Freizeiteinrichtung mehr und mehr zum finanziellen Problem für die Stadt wird, stemmt sich die Bürgerschaft gegen eine Schließung: Am Donnerstag haben zehn Sendener laut einer Mitteilung einen Förderverein für das See- und Hallenbad gegründet.

Ziel der Organisation sei es, erklärt Vorsitzender Dietmar Roschkar, das Bad mit Sach- und Geldspenden attraktiver zu gestalten und das Defizit zu senken. „Wir wollen aktiv nach Lösungen suchen und nicht tatenlos den Kopf in den Sand stecken.“ Allen sei dabei bewusst, dass die Einrichtung „einen großen Kostenfaktor im bereits sehr engen Haushaltsplan der Stadt darstellt“. Eine Idee lautet, etwa mit Wassergymnastik oder Funsportarten, „die es an einfachen Badeseen in dieser Form nicht gibt“, die Besucherzahlen zu steigern. Dabei ist der Förderverein „für jede ideelle oder finanzielle Unterstützung dankbar“.

Dem Vorstand des Vereins gehören neben Roschkar an: Stellvertreter Andreas Mayer, Schriftführer Stefan Karolyi, Kassier Wolfgang Ohno. Der Förderverein wird von den Bürgerinteressen (Biss) unterstützt, an dessen Spitze auch Roschkar steht.

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