Soziales Unzufrieden mit der Jugendpflege

Senden / Niko Dirner 15.05.2018

Seit Oktober 2017 ist die Stadtjugendpflege in Senden nur halb besetzt. Damals hatte Andreas Kerler gekündigt. Zwar hatte Anfang April eine Nachfolgerin angefangen, aber schon nach wenigen Tagen wieder hingeworfen. Unter dieser Vakanz leide die Arbeit, monierten jetzt Stadträte im Sozialausschuss. Helmut Meisel, Grüne, etwa: „Es gibt eine Konzentration auf den Café-Betrieb, das ist zu wenig.“ Kerler hatte sich wie ein Streetworker um die Jugendlichen auf der Straße bemüht. Während Benjamin Miller, der zweite Mitarbeiter in diesem Bereich, vorwiegend das Jugendcafé Style betreut. Miller mache dort „eine hervorragende Arbeit“, lobte Bürgermeister Raphael Bögge. Er hoffe, wie alle, dass die zweite Stelle alsbald wieder besetzt wird. Gerade ist sie erneut ausgeschrieben worden.