Unkonventionell und experimentierfreudig trotz Krankheit

SWP 05.04.2013

Der Autodidakt Helmut Gotschy liest gerne und viel. Bevor ihn seine Krankheit zum Kürzertreten zwang, baute der Wainer Gitarren und Drehleiern. Der Start in eine Selbstständigkeit als Instrumentenbauer, der in Freiburg einen ersten gescheiterten Anfang nahm, führte den gebürtigen Neu-Ulmer für Jahre nach Berlin, später dann nach Wain. Vor zwei Jahren dann das Ende. Die Kinderlähmung, die Gotschy seit seiner Kindheit immer wieder zum Anhalten zwang, hat Oberhand bekommen. Gotschy, der sich selbst als unkonventionell beschreibt, experimentiert erneut, beginnt mit dem Schreiben, besucht eine Schreibwerkstatt und veröffentlicht im März 2009 seinen Erstlingsroman "Papaya mit Rosen", es folgen die Kurzgeschichten "Der Storch" im März 2011 und nun der zweite autobiografische Roman "Der geschenkte Traum".pa