Schule Ungewöhnlches Schulfach am Illertisser Gymnasium

In der Illertisser Schranne erhielten die Absolventen des Profilfachs Yes ihre Zertifikate.
In der Illertisser Schranne erhielten die Absolventen des Profilfachs Yes ihre Zertifikate. © Foto: Manuela Rapp
Illertissen / man 10.07.2018

Wer Yes sagt, hat die Chance, an einem „ungewöhnlichen Schulfach“ teilzunehmen. So beschreibt der Elternbeiratsvorsitzende des Illertisser Kollegs der Schulbrüder, Dr. Jürgen Eiselt, ein Angebot, das 2012 sogar den Deutschen Lehrerpreis gewonnen hat. Yes: Die Abkürzung steht für „young leadership, ethical standards, social skills“. Es soll Jugendlichen eine Chance geben, „die eigene Persönlichkeit zu stärken, indem sie auf christlicher Wertebasis Methoden und Handlungsalternativen im Umgang mit Menschen einüben können“, heißt es auf der Homepage des Gymnasiums. Dazu gehören auch so ungewöhnliche Unterrichtsorte wie ein Outdoor-Campus oder ein Hochseilgarten.

Betreut von den Lehrkräften Tatjana Radlhammer, Franz Kögel und André Potrykus haben 24 Zehntklässler Ja zu Yes gesagt. Bei der Übergabe der Zertifikate wurde Gelerntes gleich in die Praxis umgesetzt: Die Absolventen selbst moderierten und gestalteten den  Festakt in der Illertisser Schranne. Bei der Übergabe waren Sponsoren, Eltern, Schulleiter Manfred Schöpplein, aber auch Vertreter der Kommunen wie Simone Vogt-Keller (Bellenberg) Gabriele Landthaler (Dietenheim) oder  Dr. Armin Brugger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Neu-Ulm-Illertissen dabei. Redner wie Illertissens Bürgermeister Jürgen Eisen, der Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg, Peter Kosak, Elternbeiratsvorsitzender Dr. Jürgen Eiselt oder Helge Pöstges, Coach beim externen Partner der Schule, der Stiftung „xpand“, hoben den Gewinn von Qualitäten wie Teamgeist, Führungsfähigkeit oder sozialer Kompetenz hervor.

„Mit Yes werdet ihr durch die Schule konkret fit gemacht, starke Menschen zu werden“, betonte Peter Kosak. „Teamfähigkeit ist das A und O“, resümierte Jürgen Eisen . „Sei dein eigener Kompass“, lautete der Rat von Helge Pöstges. „Die Welt beurteilen und betrachten und sich dies auch zuzutrauen: Das hast du bei Yes gelernt.“

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