Merching / SWP  Uhr
Innerhalb von zwei Wochen sind am Mandichosee bei Augsburg drei Hunde gestorben. Der Verdacht auf Giftköder liegt nahe und Hundebesitzer sind zur Vorsicht aufgerufen.

Hundehalter aufgepasst: Am Mandichosee bei Merching südlich von Augsburg ist innerhalb von zwei Wochen jetzt der dritte Hund gestorben. Hinweise auf eine Verunreinigung des Wasser gebe es nicht. Es bestehe der Verdacht auf Giftköder.

Drei tote Hunde in zwei Wochen

Das Tier ist am Ufer des Merchinger Mandichosees gestorben. Erst am 4. August waren dort zwei Hunde leblos gefunden worden. Die Badebucht war daraufhin kurzfristig gesperrt worden. Bürgermeister Martin Walch, Polizei sowie Vertreter von Wasserwirtschafts-, Gesundheits- und Veterinäramt waren vor Ort. Es gebe laut Augsburger Allgemeine keine Hinweise auf eine Verunreinigung des Wassers oder andere Auffälligkeiten.

Kein Badeverbot am Mandichosee

Das Ufer wirkt sauber und weder tote Fische noch verendete Wasservögel wurden dort in letzter Zeit gefunden. Beschwerden über gesundheitliche Probleme von Badegästen habe bislang ebenfalls nicht gegeben. Der Verdacht auf Befall von Blaualgen konnte nicht bestätigt werden. Daher ist das Baden laut Gesundheitsamts weiterhin gefahrlos möglich und keine Verbot nötig.

Vorsicht: Sind Giftköder für den Tod der Hunde verantwortlich?

Die Behörden aber nach dem Vorfall vom Mittwoch eine neue Wasserproben ins Labor gebracht. In den kommenden Tagen sollen die drei toten Tiere obduziert werden. Eine Vergiftung liege nahe, da bisher keine andere Ursache für den Tod der drei Tiere gefunden wurde. Auch wenn laut Landratsamt bisher keine konkreten Hinweise auf Giftköder eingegangen seien, mahnen die Behörden Hundebesitzer zur Vorsicht und besonderer Aufmerksamkeit am Mandichosee.

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