Der vor zwei Wochen im Hauptausschuss vorberatene Haushaltsplan für das laufende Jahr ist am Montagabend einstimmig vom Weißenhorner Stadtrat bestätigt worden. Das Gesamtvolumen des Etats 2016 beläuft sich auf 48,7 Millionen Euro. Auf den Verwaltungshaushalt entfallen 32,3 Millionen Euro. Der Vermögens- oder Investitionshaushalt beläuft sich auf 16,4 Millionen Euro.

Bürgermeister Wolfgang Fendt erinnerte daran, dass die Vielzahl an Projekten, mit denen der Stadtrat die Verwaltung betraue, einen großen personellen Aufwand bedeuten. "Wir sind irgendwann mal an der Grenze, was eine Verwaltung leisten kann", sagte Fendt. 14 neue Stadtmitarbeiter stellten sich während der Sitzung den Stadträten vor.

Werner Weiss, WÜW, zählte die wichtigsten Projekte auf: Busbahnhof, Schlossplatzneugestaltung, Bürgerhaus, Erweiterung des Museums, mehr Parkplätze, das Gewerbegebiet mit Vöhringen. Herbert Richter, SPD, unterstrich, der Haushalt lege ein ambitioniertes Investitionsprogramm vor. Gleichzeitig gelte es, noch größere Maßnahmen aus den vergangenen Jahren fertig zu stellen. Ernst Peter Keller, CSU, betonte, alle Vorhaben seien wichtig, über die nächsten fünf Jahre stehe die Stadt solide da.

Bevor der Haushalt verabschiedet wurde, nahmen die Stadträte eine Änderung vor. So wurde auf Betreiben der CSU mit 14 gegen 10 Stimmen beschlossen, die bisher nur im Winter gültigen Zuschüsse für Busfahrkarten für Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse auch im Sommer zu bezahlen. Dies gilt für Schüler, die mehr als zwei Kilometer von ihrer Schule weg wohnen. Falls der Kreis diese Zuschüsse übernehmen sollte, werden diese in Anspruch genommen. Bislang nutzen 38 Schüler die Winterfahrkarten. Das kostet die Stadt bis Ende des Winters voraussichtlich 8200 Euro. Im Etat sind 12.000 Euro eingestellt.