Partei SPD kritisiert Zuschuss für Martinskirche

SPD Vöhringen ehrt (von links): Edmund Klingler, Christa Steidle, Herbert Miller und Volker Barth.
SPD Vöhringen ehrt (von links): Edmund Klingler, Christa Steidle, Herbert Miller und Volker Barth. © Foto: Ingrid Weichsberger
Vöhringen / Ingrid Weichsberger 17.04.2018

Nach der Mitgliederversammlung des Vöhringer SPD-Ortsvereins bleibt der Vorstand um Volker Barth und Wilfried Maier unverändert. 2019 soll das 100-jährige Bestehen gefeiert werden. Auf ein lebhaftes Jahr im Stadtrat blickte Ludwig Daikeler zurück. Er bedauerte, dass sich die Räte nicht dazu entschließen konnten, der Neu-Ulmer  Wohnungsbaugesellschaft beizutreten. Nun wird die Stadt selbst aktiv und baut Sozialwohnungen in Illerberg und Illerzell.

Auch auf den angepeilten Austritt der Stadt Neu-Ulm aus dem Landkreis ging Daikeler ein und bat die Kreisstädter, sich diesen Schritt noch einmal zu überlegen. Dagegen kritisierte der Dritte Bürgermeister der Stadt heftig die Mitglieder im Hauptausschuss, denn sie hatten die finanzielle Unterstützung in Höhe von knapp 200 000 Euro für die Sanierung der Martinskirche in Illerberg ohne Beratung im Stadtrat beschlossen. „Diese Kritik hat nichts mit dem Glauben, sondern etwas mit der Ehrlichkeit zu tun“, sagte Daikeler.

Da die Stadt derzeit sparen müsse, stünden  nur wenige Projekte auf dem Programm. Gespannt sei er, wie die „Alte Poliere“  gestaltet werde. Das Ideenspektrum reiche vom ruhigen Park bis zur Durchfahrtsstraße für die Linienbusse.

Auch Ehrungen standen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung. Mit Christa Steidle wurde eine der aktivsten Stadträtinnen für ihre 50-jährige Parteizugehörigkeit geehrt. Und Herbert Miller ist seit 60 Jahren dabei. Seit 25 Jahren sind die beiden Räte Edmund Klingler und der Vorsitzende Volker Barth dabei. „Er ist das Gesicht unserer Partei“, sagte Daikeler.