Am Montagnachmittag trafen sich Vertreter des Bauträgers – die Ulmer Firma Casa Nova – , der Baufirmen, Ortsplaner und der Gemeindeverwaltung zum offiziellen Spatenstich. Mit dem Startschuss für die Bauarbeiten werde nun ein Vorhaben in die Tat umgesetzt, das seit 17 Jahren in der Gemeinde immer wieder diskutiert wurde, sagte Bürgermeister Joachim Eisenkolb. Die bisherigen Planungen – etwa eine Mehrgenerationensiedlung – waren jedoch stets wieder verworfen worden.
 
Das brachliegende Gelände, das im Osten vom Netto-Einkaufsmarkt und dem Feuerwehrhaus begrenzt wird, umfasst 9500 Quadratmeter. Dort werden in mehreren Bauabschnitten in den kommenden drei Jahren unter anderem Geschosswohnbauten entstehen. Entlang der Bahnlinie wird ein Dutzend Kettenhäuser gebaut, die als Schallschutzriegel dienen. Dazu kommen fünf Bauplätze für Einfamilienhäuser. Erschlossen wird das Baugebiet über eine hufeisenförmige Straße von der Eichenstraße aus. In Zusammenarbeit mit dem Haus Tobit sind Angebote für betreutes Wohnen angedacht, ein konkretes Konzept gibt es jedoch noch nicht.