Wain. Bao Spannende Abenteuer mit dem Zauberer Bao

Putzig anzuschauen, diese Giraffen, Katzen und Tiger. Foto: Vanessa Arslan
Putzig anzuschauen, diese Giraffen, Katzen und Tiger. Foto: Vanessa Arslan
Wain. Bao / VANESSA ARSLAN 14.08.2013
Beim Wainer Sommerferienprogramm haben rund 20 Kinder im Kulturstadel ein Theaterstück auf die Beine gestellt. Auch Kinder mit Handicap waren willkommen beim frechen Zauberer Bao.

der freche Zauberer: So lautete der Titel des Stückes, das interessierte Buben und Mädchen jetzt beim Ferienprogramm im Kulturstadel in Wain einstudiert haben.

"Am ersten Tag haben wir den Kinder die Zaubergeschichte erzählt", erklärt Theo Kobler, Organisator und Vereinsvorsitzender des Kulturstadels. Die Kostüme für das Stück bastelten die Kinder am Montag: Bunte Tiergesichter wurden auf Papier gezeichnet und anschließend ausgeschnitten. Die Requisiten und das Bühnenbild gestalteten die Sechs - bis Dreizehnjährigen zusammen mit ihren Betreuern ebenfalls eigenhändig. "Da der Zauberer Bao einen Bananen-Brot-Baum hext, mussten wir diesen erst einmal basteln", bemerkt Kobler. Die Blätter: kleine Schachteln nach japanische Faltkunst.

Die Geschichte des Stückes wird von der 13 Jahre alten Julia erzählt. Julia ist blind und wird mit ihrem Handicap von den anderen Kindern angenommen, wie sie ist. "Es macht mir sehr viel Spaß hier", freut sich das junge Mädchen. Sie ist schon zum vierten Mal beim Ferienspaß mit dabei. Am meisten freue sie sich immer wieder über das Ergebnis. "Ich bin erstaunt, was man in zwei Tagen alles schaffen kann", bemerkt sie.

Die anderen Kinder konnten für die Erzählung in die Rolle eines wilden Tieres schlüpfen. "Hauptsächlich besteht das Stück aus einer Geschichte, die der Erzähler vorliest und aus verschiedenen Liedern", informiert Ben Kobler. Die musikalischen Einlagen probten die Kinder mit ihren Betreuern. Begleitet wurden sie auf der Flöte.

Die Generalprobe fand schon zu Wochenbeginn statt. "Es lief nicht alles perfekt, aber bei uns soll der Spaß im Vordergrund stehen", bekräftigte Vereinsvorsitzender Kobler, der das Ferienangebot nun bereits im zehnten Jahr leitet.

Um sich vom Stress der Proben zu erholen, hatten die Kinder im Garten hinter dem Kulturstadel ausreichend Platz zum Spielen.

Vor dem großen Auftritt am Dienstag, zu dem die Familien und Freunde eingeladen wurden, war volle Konzentration gefragt. Eine Übung sollte für die nötige Ruhe bei den Nachwuchsschauspielern sorgen. "Aufgabe ist es, bis 15 zu zählen", erklärte Ben Kobler. Der Trick: Nur einer darf reden. Gar nicht so einfach bei 20 energiegeladenen Kindern.

Beim Auftritt zeigten die Jungen und Mädchen dann wieder vollen Einsatz. Als Giraffen, Elefanten oder Zebras verkleidet begeisterten sie das Publikum.

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