Ausschuss Senden: 45 Meter hohes Silo für Kama

Senden / pf 30.08.2018

Die Bauvoranfrage des Kraftfutterwerks Karl Mansdörfer (Kama) für ein 45 Meter hohes Silo auf dem Firmengelände in der Siemesstraße hatte im Sendener Ferienausschuss zunächst für Stirnrunzeln gesorgt. Schließlich stimmten die Räte dem Projekt, zu dem auch eine Pelletier- und eine Verlade-Anlage mit Büroräumen gehören, aber zu.

Geschäftsführer Patrick Kriebel erläuterte den Grund für das Vorhaben im Gremium: In der Breite sei auf dem Grundstück nicht genügend Platz, deshalb gehe man in die Höhe. Die Produktion von Futtermischungen werde komplett hinter Betonwänden stattfinden und nach außen hin lärmfrei sein. Damit ging der Firmensprecher auf eine Frage von Anton Leger (Biss) ein. Zu- und Anlieferverkehr werde es allerdings nach wie vor geben.

Bis zu 4000 Futtermischungen

Es handle sich jedoch nicht etwa um eine Großproduktion, sagte Kriebel. Vielmehr sollen am Sendener Standort bis zu 4000 verschiedene, auf die Käufer abgestimmte Futtermischungen hergestellt werden. Großen Konzernen würden meist nur 90 Mischungen vertreiben. Etwas höher als bisher werde die Produktion jedoch ausfallen. Ein aus den 1960er Jahren stammender Gebäudeteil soll jedoch zurückgebaut werden, sobald die neue Anlage stehe.

Fragen aus dem Gremium betrafen die Sicherheit. Ob die Feuerwehren im Brandfall mit dem hohen Gebäude klar kämen? Dies sei laut Bürgermeister Raphael Bögge der Fall. Kama sei ein Marktführer auf seinem Gebiet, über dessen Anwesenheit in der Stadt er froh sei.

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