Eine rote Christbaumkugel mit der Aufschrift „Senden leuchtet“: Das ist das neue Logo des Weihnachtsmarkts, den die Stadt in diesem Jahr erstmals als alleiniger Veranstalter auf die Beine stellt. Nach mehr als 30 Jahren hat der bisherige Betreiber Josef Fritzenschaft die Organisation nun ganz abgegeben.

Die Stadt wartet mit einigen neuen Ideen auf für den Markt, der heuer vom 12. bis 15. Dezember stattfindet: Das Gelände vor dem Bürgerhaus wurde um den Platz vor der Sparkasse vergrößert. Dort steht  eine Märchenhütte, wo Erzählerin Sonja Isabelle Wolf „die Kinder mit Märchen verzaubern wird“, sagt Barbara Späth vom Kulturamt der Stadt. Und zwar am Samstag und Sonntag, jeweils von 14 bis 16 Uhr.

Weihnachtsmarkt: Kinder schicken Briefe ans Christkind

Auch sonst ist für Kinder einiges geboten: Beim „Himmlischen Postamt“ können sie wieder Briefe ans Christkind schicken – die sogar beantwortet werden. Am Donnerstag kommt der Nikolaus vorbei, am Samstag ist Stockbrotbacken am Lagerfeuer angesagt, am Sonntag Kinderschminken.

Ausgeweitet hat die Stadt auch das Beleuchtungskonzept – ganz dem Motto „Senden leuchtet“ entsprechend. „Wir wollen besondere Lichtakzente setzen“, sagt Späth. Und zwar nicht nur am Weihnachtsbaum. Das Eingangsportal zum Weihnachtsmarkt wird beleuchtet, das Bürgerhaus diesmal verstärkt in Szene gesetzt.

25 Betreiber bieten Essen und Waren an

Die insgesamt 32 Hütten werden wieder einheitlich geschmückt. Sie werden von 25 Betreibern betreut – darunter Vereine, Gewerbetreibende und drei Benefiz-Hütten. Das Angebot ist „bunt gemischt“, erzählt Späth: Von Babykleidung über Handarbeit und Schmuck bis hin zu italienischer Feinkost. Die Organisatoren hätten dabei besonders auf ein „ausgewogenes Verhältnis zwischen Essens- und Warenständen“ geachtet. Und der frühere Betreiber Josef Fritzenschaft ist auch noch mit einem Stand vertreten: Er verkauft Punsch und Glühwein, Würstchen und Schaschlik.

Heuer gab es sogar mehr Anfragen von potentiellen Betreibern, als Hütten zu vergeben waren, sagt Walter Gentner von der Stadtverwaltung. Das zeige, dass der Sendener Weihnachtsmarkt immer beliebter werde. Auch von den Bürgern komme vermehrt positives Feedback, die Besucherzahlen seien gestiegen.  „Je nach Wetter rechnen wir mit rund 1000 bis 1500 Besuchern pro Tag“, sagt Späth. Besonders begehrt seien die beheizten Plätze an den so genannten Fire Bars, die es heuer wieder geben wird. Zudem laufen gerade Gespräche, dass die Geschäfte in der Innenstadt am Freitag des Weihnachtsmarkts bis 20 Uhr geöffnet haben, berichtet Bürgermeister Raphael Bögge.

Regionale Musikgruppen spielen auf

Was die musikalische Begleitung angeht, „haben wir es geschafft, relativ regional zu bleiben“, sagt Gentner. Es spielen unter anderem die Bläserensembles der Musikvereinigung Senden-Ay-Oberkirchberg und der Harmonia Wullenstetten sowie die Illertaler Alphornbläser. Und am Samstagabend treten ab 19.30 Uhr die Bätscher Buam auf, eine Partyband aus Senden.

Am kommenden Montag startet der Aufbau des Weihnachtsmarkts. Und vom 1. Advent an leuchtet der Christbaum, erzählt Gentner – wieder geschmückt mit extra vielen Lichtern. „Das ist der schönste Baum weit und breit.

Geöffnet von 12. bis 15. Dezember


Zeiten Der Sendener Weihnachtsmarkt hat geöffnet von Donnerstag, 12. Dezember, bis Sonntag, 15. Dezember. Und zwar am Donnerstag und Freitag von 17 bis 21 Uhr, am Samstag von 11 bis 21 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Unter dem Hashtag #sendenleuchtet können Besucher auf Instagram Bilder teilen.