Vorstellungen Schwäbische Weihnacht: Neustart in Weißenhorn

Weißenhorn / Claudia Schäfer 08.12.2018

Ein Klassiker, das ist die „Schwäbische Weihnacht“ schon seit vielen Jahren. Seit 1980 wird das Programm, das Mundartdichtung und Musik verbindet, im historischen Stadttheater aufgeführt. 280 Aufführungen sind mittlerweile über die Bühne gegangen. Bald geht es in die nächste Runde (siehe Info-Kasten)

Viele Jahre hat der Pfaffenhofener Mundartdichter Nikolaus Maucher die „Schwäbische Weihnacht“ geprägt, später war es Norbert Riggenmann. Auch das Duo Inflagranti und der Holzheimer Dreigesang waren lange Zeit gute Bekannte der Veranstaltungsbesucher. Organisiert wird die „Schwäbische Weihnacht“, wie berichtet, seit einigen Jahren von der Stadtverwaltung.

So war es an Kulturreferent Volker Drastik, nach dem Rückzug von Norbert Riggenmann im vergangenen Jahr einen personellen Neuanfang zu wagen. Im Boot waren dabei unter anderem Maria Störk und zwei weitere Mitglieder der Matzenhofer Schwabengilde sowie die Staiger Stubenmusik.

Heuer möchte Drastik dem Publikum das „neue Gesicht“ der „Schwäbischen Weihnacht“ vorstellen: Gerd Steinwand ist ein ehemaliger Claretiner-Pater, der vielen aus dem „Hoigarda“ im Claretinerkolleg bekannt sein dürfte, den er früher organisiert hat. Der 67-Jährige wird bei den acht Vorstellungen an zwei Wochenenden Gedichte und Geschichten aus seinem „literarischen Adventskalender“ vortragen, den Drastik als „Schatz an herzerwärmenden und humorvollen Texten“ bezeichnet.

Und es gibt viel Musik: An fünf Terminen sind die vier „Vöhringer Notenhüpfer“ dabei – mit Hackbrett, Zither, Harfe, Flöte. Die Stubenmusik Heinle aus Bubenhauen will mit origineller und herzerfrischender Stubenmusik begeistern, kleine Bläserensembles von „Stolz ohne Holz“, der „Harmonia“ Wullenstetten und der Musikvereins Frankenhofen warten mit traditionellen und moderneren Stücken auf. Und am dritten Adventssonntag steht der Chor „Ascoltate“ mit seinen a capella vorgetragenen Stücken auf der Bühne.

Ein „stimmiges Zusammenspiel“ von Stubenmusik und Bläsern, moderiert und gekrönt von humorvoll-nachdenklichen Texten verspricht Kulturbeauftragter Volker Drastik den Besuchern. Auch künftig wolle die „Schwäbische Weihnacht“ langjährige, treue Besucher begeistern und neuem Publikum Lust auf einen Besuch machen.

Acht Vorstellungen

Termine Die Vorstellungen der Schwäbischen Weihnacht finden an den beiden Samstagen – 15. und 22. Dezember – jeweils um 15 Uhr und um 19.30 Uhr sowie an den Adventssonntagen – 16. und 23. Dezember – um 10.30 Uhr und 15 Uhr im historischen Stadttheater in Weißenhorn statt.

Tickets Karten im Vorverkauf für die jeweiligen Vorstellungen gibt es im Weißenhorner Rathaus. Mehr Infos und das genaue Programm sind auf der Internetseite der Stadt, www.weisenhorn.de, unter „Veranstaltungen“ zu finden.

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