Politik Sandberg folgt auf Altmann

Neuer Mann am Ratstisch: Rainer Sandberg für die CSU-Fraktion.
Neuer Mann am Ratstisch: Rainer Sandberg für die CSU-Fraktion. © Foto: Jörg Portius
Senden / Niko Dirner 17.05.2018

Wie unterschiedlich es zugehen kann, wenn in Senden Stadträte verabschiedet werden, war am Dienstagabend zu erleben. Nachdem Johannes Schmirander von der SPD kürzlich in Abwesenheit mit einigen wenigen Worten aus dem Gremium entlassen wurde, bekam Beate Altmann, CSU, für ihren Abschied sozusagen den „großen Bahnhof“. Wie berichtet, gibt die Rektorin nach überstandener Krankheit ihr Ehrenamt auf. Nach zehn Jahren.

Er danke für „zehn Jahre hervorragende Arbeit“, sagte Bürgermeister Raphael Bögge. Beate Altmann sei immer ein „konstruktiver und kritischer Querkopf“ gewesen. Vor allem bei Debatten im Bildungsbereich. „Schade, dass sie geht“, befand auch CSU-Fraktionsvorsitzender Walter Wörtz. Schade sei es nicht zuletzt deshalb, weil sich die Zahl der Frauen in der CSU-Fraktion damit auf zwei reduziert, rückt mit Rainer Sandberg doch ein Mann nach.

Sie habe „zehn ereignisreiche Jahre“ hinter sich, in welchen sie viel Wissen und Erfahrung gesammelt habe, sagte Altmann. Es falle ihr nicht leicht, ihr Mandat zurückzugeben. Die 51-Jährige mahnte die Stadträte, mit Wertschätzung und Respekt miteinander umzugehen, den Menschen an die erste Stelle von Entscheidungen zu stellen. „Es hilft nichts gegeneinander zu streiten.“

Rainer Sandberg aus Witzighausen wird, wie Altmann, im Haupt-, Sozial- und Schulausschuss sitzen. Sein Sohn Arne Sandberg – ebenfalls Stadtrat, allerdings für die UBG-Fraktion – wohnte der Vereidigung übrigens nicht bei, er ist im Urlaub.

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