Waldbrandgefahr Regierung von Schwaben setzt Luftbeobachtung an

Aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr setzt die Regierung von Schwaben Luftbeobachter ein.
Aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr setzt die Regierung von Schwaben Luftbeobachter ein. © Foto: Thorsten Wagner
Kreis Neu-Ulm / swp 27.07.2018

Die Regierung von Schwaben hat wegen der Trockenheit und damit akut bestehenden Waldbrandgefahr Luftbeobachtung angeordnet.

Geflogen wird in Nordschwaben über bewaldeten Flächen im Bereich der Landkreise Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen a. d. Donau, Donau-Ries und Augsburg (Westliche Wälder).

Im Allgäu findet die Luftbeobachtung statt im Bereich des Landkreise Oberallgäu und des Landkreises Lindau (Bodensee) insbesondere in der Region um den Bodensee.

Speziell ausgebildete Luftbeobachter und Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern und der Regierung von Schwaben halten über den Wäldern nach Brandherden Ausschau.

Die Kosten trägt der Freistaat Bayern

Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Sollte eine Wetteränderung eintreten, wird die Befliegung abgebrochen. Die Kosten der Maßnahme trägt der Freistaat Bayern.

In den vergangenen Jahren erfolgreich

Bei der vorbeugenden Waldbrandbeobachtung aus der Luft konnten in den letzten Jahren in Schwaben einige Waldbrände frühzeitig entdeckt und schnell gelöscht werden. Dabei wurden auch Brandstellen, die bereits gelöscht waren, weiter überwacht um zu verhindern, dass sich Glutnester neu entzünden.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

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