Verkehr Radspur für mehr Sicherheit

Elchingen / ohe 14.06.2018

Karl Mayer (CSU) hat in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats eine Debatte über das Radfahren in Thalfingen entfacht. Er sprach sich dafür aus, überall dort, wo keine Radwege existieren, Markierungen auf der Fahrbahn aufzubringen. „In vielen anderen Gemeinden ist dies der Fall“, sagte Mayer. Seiner Ansicht nach wäre ein Streifen auch für die Nutzer des Donauradwanderwegs sinnvoll und sicherer.

„In der Industriestraße haben wir das geprüft. Es wurde vom Kreis abgelehnt“, erklärte Bürgermeister Joachim Eisenkolb. Möglich seien Markierungen hingegen auf Ortsstraßen. „Dort haben wir aber schon Tempo 30“, sagte der Rathauschef.

Eine Äußerung, die Manfred Bittner (Eule) nicht zufrieden stellte. „Wenn man schon keinen Radweg bauen kann, weil kein Platz da ist, muss man den Landkreis solange nerven, bis er es macht“, sagte er mit Blick auf Markierungen.

Dies rief wieder den Bürgermeister auf den Plan, der bei der Kreisbehörde nachhaken will. Und Eisenkolb ergänzte: „Unser Ziel ist es, die Abzweigung an der Donaustraße so aufmerksamkeitsheischend wie möglich zu machen“, damit die Nutzer des Donauradwanderwegs dort in den Ort fahren – und nicht erst auf der vielbefahrenen Kreisstraße.

Dieses Stichwort nahm Karin Batke (UFWG) auf. Sie forderte an der Ecke Industrie-/Angerstraße, den Weg klarer zu weisen. „Man kann eine Gruppe nicht die Treppen hoch jagen“, sagte sie hinsichtlich der Unterführung, die die Radler nutzen, um die Kreisstraße NU8 zu queren.

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