Marktrat Pfaffenhofen: Kritik am Wohngebiet „Hasenäcker“

Pfaffenhofen / Patrick Fauß 01.08.2018

Gegen das geplante Wohnbaugebiet „Hasenäcker“ am östlichen Ortsrand von Pfaffenhofen regt sich Widerstand. Insbesondere Anwohner aus Wohnbereichen, die bislang den Ortsrand bildeten, haben im Rahmen der öffentlichen Auslegung zahlreiche Einwände gegen das neue Baugebiet vorgebracht. So wurde bemängelt, dass Anwohner nicht in einer eigenen Veranstaltung unterrichtet oder in die Planung eingebunden wurden. Sondern lediglich im Rahmen der üblichen Bürgerbeteiligung Gelegenheit hatten, ihre Bedenken vorzubringen.

Ungewöhnlich am Baugebiet ist, dass auch dreigeschossige Mehrfamilienhäuser geplant sind. Drei solche Häuser sollen entlang der Hermann-Köhl-Straße (NU3) Richtung Beuren entstehen. Die rund 16 Grundstücke für Einfamilienhäuser sind mit jeweils etwa 450 Quadratmetern zudem etwas kleiner als in bisherigen Baugebieten. Erklärtes Ziel der Verwaltung ist, auf die große Nachfrage insbesondere nach bezahlbarem Wohnraum zu reagieren.

Die Bedenken der Bürger richteten sich etwa gegen zu kleine Parkplätze, die im Wohngebiet geplant seien. Außerdem wurden kleinere Mehrfamilienhäuser vorgeschlagen. Gegenargument der Planer von Kling Consult war, dass die Parkplätze der Norm entsprächen. Und dass kleinere Mehrfamilienhäuser nicht wirtschaftlich zu bauen wären.

Die Einwände der Bürger wurden zumeist bei wenigen Gegenstimmen von den Markträten abgelehnt. Den Beschluss, den Bebauungsplan weiter voran zu treiben, fällte das Gremium einstimmig. Die Pläne sollen jetzt erneut öffentlich ausgelegt werden.

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