Osterberg Osterberg: Verkehrsinsel sorgt für Trubel

CZE 02.07.2013

Alles wieder auf Anfang: Wie die T-Kreuzung der Kreisstraße NU 7 und der Babenhausener Straße in der Ortsmitte von Osterberg künftig gestaltet wird, ist wieder offen. Fest steht nach der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses des Landkreises nur, dass sich die Umgestaltung verzögern wird. Und dass es innerhalb des Osterberger Gemeinderats - und der Bürgerschaft - offenbar keinen Konsens darüber gibt, wie eine optimale Lösung aussieht. Zunächst war vorgesehen, die Verkehrsinsel an der Abzweigung umzugestalten und die darauf stehende Linde zu versetzen. So hatte es die Mehrheit des Gemeinderats beschlossen. Dann aber waren in der Folge Bürger an die Gemeinderäte herangetreten, es regte sich Unmut. An einem Abend kurz vor der Sitzung des Kreisverkehrsausschusses, in der die Finanzierung der Verkehrsinsel geklärt werden sollte, setzten sich die Osterberger Räte spontan erneut zusammen, berichtete Kreisrat Hermann Häußler (CSU). Ergebnis: Eine Lösung ganz ohne Verkehrsinsel sei wohl doch die bessere. Eine solche hatte das Staatliche Bauamt schon im Zuge der Dorferneuerung vorgeschlagen - allerdings erfolglos. Mittlerweile hat der Gemeinderat seinen Beschluss für eine umgebaute Verkehrsinsel wieder kassiert, ein Vor-Ort-Termin ist anberaumt, so Bürgermeister Klaus Seidler. Dann will man sich erneut mit dem Bauamt treffen.