Finanzen Neues Becken für unter eine Million Euro?

Senden / Niko Dirner 04.08.2018

Seit der Eröffnung 1977 hat die Stadt Senden immer wieder in ihr See- und Hallenbad investiert. Dennoch: Nun müssten erneut rund 5,5 Millionen Euro ausgegeben werden, um den Status Quo halten zu können – allein 2,3 Millionen Euro würde die Sanierung des Außenbeckens kosten. Sagen jedenfalls die Stadt und deren Planer. Der neue Schwimmbad-Förderverein um Dietmar Roschkar sieht das anders, und legt nun Zahlen vor. Die Firma Berndorfer Bäderbau biete an, in das geflieste Außenbecken für lediglich 740 000 Euro ein neues Edelstahlbecken einzubauen.

Das beinhalte Planung, Konstruktion, Fertigung und Montage – läge also rund ein Drittel unter den Kosten, die ein Planer im Stadtrat genannt hatte. Die Zuleitungen könnten in den bestehenden Kriechgang gelegt werden. Unklar ist freilich, weil das nicht untersucht werden konnten, ob eine DIN-gerechte Wasseraufbereitung weiter möglich ist. Und ob die zum Becken führenden Rohre noch intakt sind.

Roschkar schreibt: „Nun liegt der Ball wieder im Feld der Stadt.“ Der Verein hoffe, dass das Angebot berücksichtigt wird – damit ein günstigerer Einstieg in die Badsanierung gelingt.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel