Der Bahnhofsvorplatz in Vöhringen bot Reisenden lange ein eher tristes Bild. Geprägt von einem baufälligen Ex-Kiosk, der langsam vor sich hin verfiel.  Dieser ist mittlerweile abgebrochen. Nun wird der Bereich neugestaltet; der Bauausschuss stimmte dem Konzept, für das im Haushalt 40 000 Euro vorgesehen sind, einstimmig zu. Mit einer Rampe wird künftig ein barrierefreier Zugang zum Gleis möglich sein, eine Fahrradüberdachung wird entlang der Südseite aufgestellt.  Dazu kommt ein Fahrgastunterstand angrenzend an den Bahnsteig. Auch eine Videoüberwachung zum Schutz vor Vandalismus ist geplant sowie zwei bepflanzte Grünflächen.

Die Neugestaltung dient als Zwischenlösung, bis irgendwann der gesamte Bereich im großen Stil umgebaut wird. „Der Bahnhof ist ein Eingangsportal zur Stadt“, sagte Christoph Koßbiehl (SPD). Und das müsse eine gewisse Wertigkeit aufweisen.

Eine WC-Anlage, die zuletzt am Montagabend in der Haushaltsberatung Thema war, war kein Teil des Beschlusses. Darüber wird gesondert beraten. Trotzdem hatte sich die städtische Bauverwaltung schon einmal umgehört, was für Lösungen infrage kommen.

Ein Edelstahl-City-WC mit einer barrierefreien Unisex-Toilette, graffiti- und vandalismussicher,  kostet um die 65 000 Euro, zuzüglich Anschlüssen. Eine Container-Mietvariante schlägt mit 800 bis 900 Euro monatlich zu Buche.