Wohnen Kapellenäcker in Weißenhorn sollen einen Teil II bekommen

Weißenhorn / Patrick Fauß 11.07.2018

„Aufgrund der hohen Nachfrage nach Baugrundstücken“, so heißt es in der Sitzungsvorlage der jüngsten Sitzung des Bauauschusses, solle einen Bebauungsplan „Kapellenäcker II“ aufgestellt werden. Das hat die Verwaltung für das Areal im Osten der Stadt vorgeschlagen. Das Projekt war schon öfters in Angriff genommen worden. Zum Beispiel 2014. Damals kamen Bedenken von Stadträten und Vereinen, dass die Interessen der Grundstückskäufer mit Lärm und Flutlicht des nahe gelegenen Sportplatzes der Mittelschule kollidieren könnten. Kürzlich hatte ein Anwalt von Anwohnern angemahnt, dass diese das Erweitern des Baugebiets nicht wünschten. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses wurden wiederum Bedenken geäußert: Franz-Josef Niebling (CSU) wies darauf hin, dass man das Projekt bereits 2008 aus „erschließungstechnischen und städtebaulichen Gründen“ abgelehnt habe. Laut Bürgermeister Wolfgang Fendt könnten dort jedoch „sehr schöne Bauplätze“ entstehen. Christiane Döring (Grüne) zeigt sich nicht grundsätzlich abgeneigt, will aber das Areal zum Beispiel in acht kleine Grundstücke aufteilen, um mehr Häuser unterzubringen. Michael Schrodi (CSU) mahnte Gegenargumente an, die aber nur nichtöffentlich besprochen werden könnten. Eine Entscheidung wurde dann vertagt.

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